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Sonnenbrand vorbeugen

Sonnenschutz für Baby und Kleinkind

Sonnenschutz für Baby und Kleinkind

Wie jedes Jahr weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) pünktlich zum Sommeranfang auf die Anforderungen an einen angemessenen Sonnenschutz hin. Insbesondere der Sonnenschutz für Baby und Kleinkind ist von großer Bedeutung, da die Haut der Kinder noch sehr dünn und empfindlich ist.

Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern birgt auch viele Gesundheitsrisiken. Besonders der Sonnenschutz von Baby und Kleinkind hat deshalb oberste Priorität. Dabei sollten sich Eltern darüber im Klaren sein, dass sie und ihre Kinder der Sonne ausgesetzt sind, sobald sie das Haus verlassen. Nicht nur ein längerer Aufenthalt am Badesee oder im Freibad kann die Haut schädigen. Schon ein kurzer Ausflug zum Spielplatz oder ein paar Minuten im Garten können sich negativ auf die Haut auswirken. Dirk-Meyer-Rogge vom BVDD (Berufsverband der Deutschen Dermatologen) zufolge sollte folgendes Motto beim Sonnenschutz für Kind und Eltern gelten: „Meiden – Kleiden – Cremen!“

Sonnenschutz für Baby und Säugling: Schatten ist der beste Schutz

Für Babys, die jünger als sechs Monate sind, sollten einige besondere Regeln zum Sonnenschutz beachtet werden. Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) erklärt: „Die Babyhaut ist dünner als die von Erwachsenen, deshalb nimmt sie auch schneller UV-Strahlen auf.“ Und weiter: „Darüber hinaus kann die Haut eines Säuglings noch nicht so viele Pigmente wie beim Erwachsenen bilden, um einen Eigenschutz aufzubauen.“ Daher gilt: Auch wenn Tageslicht wichtig für Säuglinge ist, das direkte Sonnenlicht sollte möglichst gemieden werden. Fahrten mit dem Kinderwagen sollten daher, wenn möglich, entweder vor 10 Uhr morgens oder nach 16 Uhr nachmittags unternommen werden. Selbst dann sollte aber nicht auf den Sonnenschutz am Kinderwagen verzichtet werden. Leichte helle Kleidung, die Arme und Beine bedeckt, bietet zusätzlichen Sonnenschutz für Babys Haut. Bei Autofahrten mit dem Säugling empfiehlt es sich, einen abnehmbaren Sonnenschutz am Fenster zu befestigen. Die Ärztin Monika Niehaus erläutert: „Die Glasscheibe filtert nur die aggressive UV-B-Stahlung. Die UV-A-Strahlung gelangt aber durch das Fenster.“ Diese sei zwar weniger schädlich, könne die Haut aber ebenfalls verbrennen.

Sonnencreme schützt Kinderhaut
Babys und Kleinkinder haben eine empfindliche Haut. Der richtige Sonnenschutz ist daher von großer Bedeutung.

Sonnenschutz für Baby und Kleinkind ab dem sechsten Monat

Ab dem sechsten Monat können Eltern für ihr Kind auch Sonnencreme verwenden. Hierbei ist zu beachten, dass die Creme wasserfest und der Lichtschutzfaktor größer als 20 sein sollte. Außerdem rät die Kinderärztin Niehaus davon ab, Sonnencremes zu benutzen, die Alkohol oder Parfüm enthalten, da sie die empfindliche Kinderhaut schnell austrocknen können. Damit ein ausreichender Sonnenschutz für Baby und Kleinkind gewährleistet ist, muss das Sonnenschutzmittel alle zwei Stunden neu aufgetragen werden. Auch starkes Schwitzen, Baden und Abtrocknen erfordern ein erneutes Eincremen. Ebenfalls wichtig beim Sonnenschutz für Baby und Kleinkind ist ein Sonnenhut mit Krempe und Nackenschutz, der im Idealfall alle Stellen bedeckt, die der Sonne besonders stark ausgesetzt sind.

Sonnenbrand schädigt die Haut langfristig. Der Sonnenschutz für Baby und Kleinkind hat daher oberste Priorität. In den ersten Lebensjahren ist die Haut viel dünner und pigmentärmer als beim Erwachsenen und sollte der Sonne so wenig wie möglich direkt ausgesetzt werden. Leichte Kleidung, Sonnenhüte und -schirme sowie wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen die empfindliche Haut der Kleinen und beugen Sonnenbrand vor.

Bildquelle: Vasaleks | Dreamstime.com

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