Kindergeschichten als Familienritual

Kinder lieben es, wenn ihre Eltern ihnen abends im Bett interessante Kindergeschichten vorlesen oder erzählen. Das ist nicht nur spannend und macht Spaß, sondern fördert auch die Fantasie und das Sprachverständnis der kleinen Zuhörer. Und ganz nebenbei wächst die Familie weiter zusammen.

Kindergeschichten machen Spaß

Sowohl Fantasie, als auch Familiengefühl werden durch Kindergeschichten gefört.

Das Vorlesen von Geschichten fördert die Fantasie und das Familiengefühl.

Für Kinder ist es besonders wichtig, vorgelesene oder erzählte Geschichten zu hören. Denn das ist nicht nur ein Spaß für die ganze Familie, sondern auch pädagogisch wertvoll. Und die Familie hat ein gemeinsames Ritual, das sie zusammenschweißt.

Schon Babys mögen es, wenn man mit ihnen spricht oder ihnen Kindergeschichten vorliest. Es entwickelt außerdem den Hörsinn. Doch auch für ältere Kinder sind die spannenden Abenteuer, die sie durch die Geschichte mit den Eltern durchleben, wichtig. Es fördert sowohl Sprachverständnis, als auch Fantasie der Kinder. Später können auch Hörbücher, Bilderbücher und Lesebücher diese Aufgabe übernehmen.

Familienritual

Bei vorgelesene Geschichten und Hörbücher kann die Geschichte nicht nur abwechslungsreich und echt durch verschiedene Stimmen erscheinen, sondern auch durch Geräusche und Musik ergänzt werden, die die Fantasie bereichern. Jedoch ergeben einfache Hörbücher und Musik-CDs erst ab drei Jahren Sinn für kleine Kinder. Und auch dann sollten die Eltern dem Nachwuchs noch weiter vorlesen. Denn Vorlesen hat im Vergleich zum Hörbuch einen entscheidenden Vorteil: Hier wird ein kleines Familienritual geschaffen. Klar, dass das der ganzen Familie Spaß macht! Und besonders für Kinder ist diese Zuwendung durch die Eltern sehr wichtig.

Räuber Hotzenplotz und Pippi Langstrumpf sind Kinderbuchklassiker.

Zu den Kinderbuchklassikern gehören Pippi Langstrumpf und Räuber Hotzenplotz.

Was sind die besten Kindergeschichten?

Ob nun Geschichten über Piraten und Ritter oder Prinzessinnen und Tiere – welche Geschichten welchem Kind gefallen, hängt nicht nur vom Geschlecht ab, sondern ist sowieso Geschmackssache. Generell sind natürlich Märchen immer sehr beliebt, denn durch ihre Fabelwesen und Fantasiewelten sind sie besonders spannend und interessant. Aber auch Kinderbuchklassiker wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, die Unendliche Geschichte oder der Räuber Hotzenplotz lesen Kinder nicht nur später gerne selbst, sondern hören sie auch gerne von den Eltern. Besonders originell sind aber personalisierte Geschichten. So gibt es Verlage, die anbieten, den Namen Deines Kindes, sowie Namen von Freunden und Familienmitgliedern mit in ein lustiges Abenteuer einzubauen – sei es als Buch oder als Hörbuch.

Geschichten selbst erfinden

Natürlich kannst Du auch selbst eine mitreißende Geschichte erfinden, die beispielsweise von Eurer Familie handelt. Binde Dein Kind, wenn es alt genug ist, auch ruhig in das Erzählen mit ein. So könnt Ihr immer abwechselnd einen Absatz dazu erfinden – das fördert nicht nur Fantasie und Sprachverständnis, sondern das familiäre Miteinander. Damit das Ganze zum Familienritual wird, ist es außerdem sinnvoll, immer wieder kleine Episoden mit Fortsetzungscharakter zu erzählen. So kann sich eine spannende Erzählung über mehrere Tage oder sogar Wochen erstrecken. Wenn Du nicht so kreativ bist, kannst Du Deinem Kind aber auch vorgegebene Geschichten vorlesen. Denn so oder so: Es zählt Deine Stimme und die Aufmerksamkeit, die Du Deinem Kind schenkst.

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