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Edle Naschereien

Pralinen selber machen: Schokoladiger Genuss

Pralinen selber machen: Schokoladiger Genuss

Pralinen versprechen zartschmelzende, zuckersüße Genussmomente und sind die perfekten Mitbringsel für jeden Anlass. Noch größer ist die Begeisterung, wenn die köstlichen Confiserie-Kunstwerke vom Schenkenden selbst hergestellt wurden. Pralinen selber machen ist sicher eine Kunst für sich, aber der Aufwand lohnt sich. Und mit den richtigen Tricks und Hilfsmitteln lässt sich jede Küche in eine Pâtisserie verwandeln…

Wer köstliche Pralinen herstellen möchte, sollte nicht an den Zutaten sparen. Hochwertige Kuvertüre, Qualitätsmarzipan und -nougat lassen sich nicht nur einfacher und sauberer verarbeiten, sie sorgen auch für einen unvergleichlichen Geschmack. Wenn Du vorhast, regelmäßig Pralinen zuzubereiten, lohnt sich darüber hinaus die Investition in spezielles Zubehör. Inzwischen gibt es viele Onlineshops, die sich auf Konditorei-Equipment spezialisiert haben. Wichtig sind vor allem:

- Ein Pralinengitter, auf dem die Pralinen abtropfen und abkühlen können
- Pralinengabeln, mit denen die Pralinen in die warme Kuvertüre getaucht werden
- Ein Küchenthermometer, um die richtige Temperatur der Zutaten zu
bestimmen
- Edelstahlschüsseln fürs Wasserbad
- Formen zur Herstellung von Hohlkugeln
- Palette zum Abstreichen überflüssiger Kuvertüre

Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, ob Deine Pralinenwerkstatt vielleicht eine einmalige Aktion bleibt, kannst Du natürlich auch improvisieren: Große Pralinen können beispielsweise auch auf einem Kuchengitter abtropfen und statt einer Pralinengabel kannst Du für den Anfang auch Zahnstocher nehmen, die Du von beiden Seiten in Deine Praline hinein stichst, bevor Du sie in die Kuvertüre tauchst. Im Handel gibt es außerdem fertige Hohlkugeln, die Du ganz nach Deinem Geschmack befüllen kannst und dann nur noch mit Kuvertüre überziehen musst.

Eine Auswahl unterschiedlicher Pralinen
Pralinen selber machen ist kein Hexenwerk- mit den richtigen Tipps!

Hohlkörper herstellen – so wird’s gemacht

Hohlkörper in den verschiedensten Formen sind die Basis für viele exquisite Pralinensorten. Wie schon beschrieben, kannst Du Dir verschiedene vorgefertigte Hohlkörper bestellen, doch noch individueller werden Deine Pralinen natürlich, wenn Du die Hohlkörper selbst herstellst. Dafür brauchst Du zunächst Hohlkörperformen – beispielsweise aus Silikon – und ein Küchenthermometer. Denn wenn die Kuvertüre nicht richtig temperiert wird, funktioniert das Gießen der Hohlkörper nicht oder die Schokolade wird nach dem Auskühlen matt und fleckig. Nachdem Du die Kuvertüre in kleine Stücke gehackt hast, gibst Du etwas drei Viertel davon in eine Edelstahlschüssel, die Du auf einen Topf mit heißem Wasser stellst und lässt die Kuvertüre unter ständigem Rühren schmelzen. Dabei sollte sie etwa 42 bis 43 Grad warm werden. Nimm die Schüssel nun vom Topf und gib die restliche gehackte Kuvertüre dazu. Die Wärme der bereits geschmolzenen Kuvertüre sollte ausreichen, um auch die restliche Kuvertüre zum Schmelzen zu bringen. Dabei sollte die Kuvertüre im Idealfall eine Temperatur von 26 bis 28 Grad erreichen. Erst jetzt kannst Du sie auf die gewünschte Verarbeitungstemperatur erwärmen. Diese liegt zwischen 30 und 33 Grad – je dunkler die Schokolade, desto höher sollte die Temperatur sein. Wenn Deine Kuvertüre die richtige Temperatur erreicht hat, kannst Du sie in die Hohlkörperformen gießen. Anschließend musst Du die überflüssige Kuvertüre ablaufen lassen. Gib den Hohlkörpern etwa zwei Stunden Zeit um vollständig auszukühlen, bevor Du sie befüllst.

Pralinen selber machen: Schokoladiger Genuss

Pralinen selber machen: Schokoladiger Genuss
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Pralinen selber machen: Harte Schale, weicher Kern? – Füllen und Verschließen

Wenn Deine Hohlkörper erkaltet sind, geht es an das Befüllen Deiner Pralinen. Die Füllung ist beinahe die wichtigste Komponente, was den Geschmack Deiner Pâtisserie-Kunstwerke betrifft. Zum Befüllen verwendest Du am besten einen Fülltrichter oder Spritzbeutel. Am wichtigsten ist, dass die Füllung nicht wärmer ist als die Hohlkörper – so wird verhindert, dass die empfindliche Außenhülle wieder schmilzt. Für die Füllung gibt es zahlreiche köstliche sowie vielfach erprobte Rezepte. Natürlich kannst Du auch selbst kreativ werden und eine leckere Füllung ganz nach Deinem Geschmack kreieren. Um eine solide Basis für den weichen Kern Deiner Pralinen zu schaffen, kochst Du am besten Sahne auf und lässt etwa doppelt so viel Kuvertüre darin schmelzen. Nun kannst Du mit Nougat, Likör oder Aromen Deiner Wahl für einen individuellen Geschmack sorgen. Befülle nun die Hohlkörper und lasse dabei oben etwa einen ein bis zwei Millimeter breiten Rand frei. Nun geht es erneut an das Temperieren der Kuvertüre. Gieße diese auf die Pralinen und streiche mit Hilfe einer Palette die überflüssige Kuvertüre ab. Nach etwa zwei Stunden bei 7 bis 12 Grad Celsius sind Deine kleinen Köstlichkeiten erkaltet und Du kannst sie vorsichtig aus der Form stürzen. Voilà – schon sind Deine Pralinen fertig zum Verzehr!

Pralinen selber machen: Die besten Rezepte

Hier findest Du einige köstliche Rezepte, die Dir den Einstieg in die Kunst der Pralinenherstellung sicher erleichtern werden. Aber denk daran: Nichts ist in Stein gemeißelt: Mit ein bisschen Übung lassen sich im Nu ganz individuelle Genussmomente kreieren.

Pralinen selber machen: Schokoladiger Genuss

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Pralinen selbst herzustellen ist eine hohe Kunst, bei der Konzentration und Kreativität gefragt sind. Egal, ob Du selbst gerne naschst oder einfach das perfekte Mitbringsel für die nächste Feier suchst – selbst gemachte Pralinen sind perfekte, kleine Genusshäppchen, denen niemand so schnell widerstehen kann…

Bildquelle: Thinkstock / Ina Peters

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