Jay-Z steht massiv in der Kritik seiner Fans

Eigentlich hätten seine Fans doch einen Grund zur Freude: Bereits am 20. November wollte Rapikone Jay-Z in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Nobelkaufhaus „Barneys“ eine Weihnachtskollektion auf den Markt bringen. Doch plötzlich sieht sich das Geschäft schweren Rassismusvorwürfen ausgesetzt – und auch Jay-Z steht überraschend massiv unter Druck.

Bereits seit über 15 Jahren beherrscht Jay-Z die internationale Hip-Hop-Szene und begeisterte mit unzähligen Alben und Welthits seine Fans. Doch dieses Band zwischen dem 43-Jährigen und seinen Anhängern könnte nun erste Risse bekommen. Der Grund: Für die Weihnachtszeit plant Jay-Z gemeinsam mit dem Modekaufhaus „Barneys“ eine eigene Modekollektion. Doch nach einem aus Sicht vieler Afroamerikaner Besorgnis erregenden Vorfall steht die Kollaboration zwischen Jay-Z und dem Unternehmen unter heftiger Kritik.

Jay-Z bei einer Record Release Party in New York

Jay-Z: Steht seine Modekollektion vor dem Aus?

Wie die „LA Times“ berichtet, sollen zwei schwarze Kunden des Kaufhauses ohne ersichtlichen Grund von der hauseigenen Security in Handschellen abgeführt und befragt worden sein. Seitdem hat „Barneys“ mit schweren Rassismusvorwürfen zu kämpfen, die nun auch den geplanten Verkauf der Modekollektion von Jay-Z gefährden. Schließlich ist der Ehemann von Popqueen Beyoncé selbst Afroamerikaner und hat sich in der Vergangenheit stets gegen Rassismus stark gemacht. Diese Reaktion fordern nun auch zahlreiche Fans des Musikers. Unter einer Petition, die Jay-Z dazu bringen soll, die Zusammenarbeit mit „Barneys“ zu beenden, sollen auf der Website „Change.org“ bereits fast 17.000 Unterschriften zusammengekommen sein.

Jay-Z reagiert auf die Vorwürfe

Jay-Z selbst schwieg bislang zu den Vorwürfen gegen „Barneys“ – und wurde von der Öffentlichkeit dafür nur umso stärker ins Kreuzfeuer genommen. Nun äußerte er sich in einem Statement, aus dem die „LA Times“ zitiert, erstmals zu der Kritik. „Bei der Zusammenarbeit geht es um meine Stiftung. Ich verdiene keinen Cent an dieser Kollektion. Wie fälschlicherweise berichtet wurde, mache ich keine Millionen damit, das muss ich absolut klarstellen. Die Shawn Carter Stiftung profitiert von der Kollaboration“, verriet Jay-Z. Zudem erklärte der Musiker, zunächst die Fakten über den Vorfall abwarten zu wollen, bevor er eventuell Konsequenzen ziehe.

Sollten sich die Vorwürfe gegen das Kaufhaus bewahrheiten, wird ein politisch so engagierter Künstler wie Jay-Z seine Kollektion wohl kaum noch in diesem Umfeld herausbringen können. Für eine derart vielversprechende Modelinie würde sich im Notfall aber sicherlich auch noch ein Händler finden…

Bildquelle: © Getty Images / Larry Busacca

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Jay-Z


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Was denkst du?

  • Principessa90 am 30.10.2013 um 17:04 Uhr

    Ich kann es verstehen, dass Jay-Z noch abwartet. Es geht schließlich um eine Menge Geld.

    Antworten