Giraffen in Freiheit
Katharina Meyeram 21.04.2017

Nachdem die Giraffen-Population in den letzten Jahren drastisch gesunken ist, Fordern Tierschützer nun ihre Einstufung als gefährdete Tierart.

Die majestätischen Riesen zählten lange Zeit zu den „am wenigsten gefährdeten“ Tierarten, die Weltnaturschutzunion (IUCN) auf ihrer „roten Liste“ beobachtet. Nachdem die Population von freilebenden Giraffen innerhalb der letzten drei Generationen jedoch um rund 40 Prozent gesunken ist (151.702 bis 163.452 in 1985 und 97.562 in 2015), wurden die in Afrika heimischen Säugetiere im Dezember 2016 als „gefährdet“ eingestuft.

Trotz dieser neuen Einstufung haben Tierschutzorganisationen die Sorge, dass Giraffen dem sogenannten „stillen Aussterben“ zum Opfer fallen könnten und fordern, dass die Tiere als „extrem gefährdet“ eingestuft werden – denn dann kommen spezielle Maßnahmen zum Schutz der Tierart zum Tragen.

Weniger Giraffen als Elefanten

Elefanten erhalten diesen Schutz und die Aufmerksamkeit bereits – und natürlich auch völlig zurecht. In einer BBC-Doku von Sir David Attenborough gibt der Naturforscher zu bedenken, dass nur noch unter einer halben Million Elefanten auf der Welt leben. „Aber was niemand zu merken scheint, ist, dass es sogar noch weniger Giraffen gibt. Giraffen sind bereits in sieben Ländern ausgestorben. Sie werden für ihr Fleisch getötet und ihr Lebensraum wird zerstört.“

Es muss also dringend gehandelt werden, um die sanften Wesen vorm Aussterben zu bewahren. Hier kannst Du eine Online-Petition unterschreiben, um Giraffen als „extrem gefährdet“ einzustufen.

Bildquelle: iStock/s2Bee


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