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Frühjahrsmüdigkeit: So kannst du ihr vorbeugen

5 Tipps

Frühjahrsmüdigkeit: So kannst du ihr vorbeugen

Jedes Jahr das Gleiche: Kaum kommt die Sonne wieder öfter raus, werden zwar unsere Frühlingsgefühle geweckt – leider aber auch eine gewisse Frühjahrsmüdigkeit. Trägheit, Lustlosigkeit und Kreislaufprobleme machen es uns schwer, den Frühling in vollen Zügen zu genießen. Die Lösung: Wir dürfen es gar nicht erst so weit kommen lassen. Mit diesen 5 Tipps kannst du nämlich vermeiden, dass dich die Frühjahrsmüdigkeit in diesem Jahr erwischt!

Frühjahrsmüdigkeit: Das ist die Ursache

Mit jedem Tag, an dem wir uns dem Frühling nähern, bleibt uns die Sonne länger erhalten: Die Tage werden länger. Die neue Lust, Zeit draußen in der Sonne und im Grünen zu verbringen, wird oftmals ausgerechnet durch eine aufkommende Frühjahrsmüdigkeit gestört. Aber was ist eigentlich die Ursache für die plötzliche Trägheit?

Die Antwort ist: unsere Hormone. Genauer gesagt ist die Ursache ein Ungleichgewicht von zwei Hormonen in unserem Körper, die sich erst neu aufeinander einstimmen müssen. Bei den beiden sich uneinigen Hormonen handelt es sich um die Botenstoffe Melatonin und Serotonin, also das „Schlafhormon“ und das „Aktivitätshormon“. Durch die Veränderung der äußeren Umstände müssen die beiden erst wieder ein neues Gleichgewicht herstellen, das kann bis zu sechs Wochen dauern. Bis das der Fall ist, können Müdigkeit, Schlappheit und auch Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme Folgen des Ungleichgewichts sein. Aber das müssen wir nicht einfach so hinnehmen – mit diesen 5 Tipps kannst du der Frühjahrsmüdigkeit entkommen!

5 Tipps: So hat Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!

Tipp 1: Sonnenbad

Wirklich hilfreich gegen eine lästige Frühjahrsmüdigkeit sind ausgiebige Sonnenbäder. Treffen die Sonnenstrahlen auf unsere Haut, wird die Produktion von Endorphinen angeregt – darunter auch die von Serotonin. Der Botenstoff kann depressiven Stimmungen entgegenwirken, lässt uns aktiver werden und steigert unser Energieempfinden. Dr. Bernd Ahrens empfiehlt ein 20-minütiges Sonnenbad am Tag: „Ratsam ist, Gesicht, Dekolletee und auch die Arme direkter Sonnenbestrahlung auszusetzen“, sagte er der Techniker Krankenkasse.

Tipp 2: Wechselduschen

Wechselduschen gelten nicht gerade als beliebt, dafür aber als sehr effektiv. Gerade im Frühling ist es ratsam, täglich oder mehrfach die Woche einen deutlichen Temperaturunterschied während des Duschens einzubauen. Das macht nicht nur sofort fitter und frischer, sondern hilft auch langfristig dabei, die Blutgefäße zu trainieren und den Kreislauf in Schwung zu bringen und in Schwung zu halten. Gerade, wenn eine Müdigkeit oder Abgeschlagenheit anzurollen droht, ist eine Wechseldusche der perfekte SOS-Tipp für zwischendurch.

Tipp 3: Detox-Kur

Nicht umsonst fühlen sich jedes Jahr super viele nach einer Entgiftungskur, die zumindest gefühlt von jeglichen Winter-Sünden befreit und den Reset-Knopf drückt. Doch auch gegen eine drohende Frühjahrsmüdigkeit kann eine Detox-Kur wahre Wunder wirken. Ob Saftkur, Fasten oder eine basische Ernährung: Schon wenige ganz bewusste Tage mit einer strengen, gesunden Ernährung kann Organe wie Nieren, Leber und Darm entlasten und ihnen dabei helfen, den Körper entgiften.

Tipp 4: Hydration

Regelmäßig und viel zu trinken, ist natürlich immer wichtig, nicht nur im Frühling. Aber gerade hier kann uns eine schlechte Hydration des Körpers besonders und zusätzlich zur Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen machen. Um sicherzugehen, dass du deinem Körper mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag zuführst, ist es ratsam, sich schon direkt am Morgen die zu trinkende Menge abzufüllen. Wenn du das Wasser mit Ingwer, Zitrone oder Minze anreicherst, kann das noch zusätzlich erfrischen.

Tipp 5: Kein Mittagsschlaf!

Ja, dieser Tipp kann besonders hart sein. Wer aber gerade im Frühjahr der aufkommenden Müdigkeit nachgibt und sich für eine Weile hinlegt, um sich danach fitter zu fühlen, könnte genau das Gegenteil bewirken. Das ohnehin fehlende Gleichgewicht zwischen Serotonin und Melatonin wird so noch mehr aus der Balance gebracht und die anstrengende Übergangszeit noch verlängert. Da kann es aber natürlich auch Ausnahmen geben: Wenn du also aus Erfahrung weißt, dass ein Nickerchen zwischendurch Wunder wirken kann, dann kann es durchaus sein, dass du hier eine Ausnahme bildest und auch im Frühjahr darauf setzen kannst.

Auf zu viel Kaffee solltest du selbst während des Frühjahrs lieber verzichten. Diese Alternativen machen dich aber auch schnell wacher:

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Mit diesen hilfreichen Tipps kannst du es dieses Jahr also schaffen, deinen Körper zu unterstützen und nicht in das tiefe Loch der Frühjahrsmüdigkeit zu fallen. Solltest du dennoch extrem schlapp und müde sein, und das über einen längeren Zeitraum, kann es nicht schaden, den Rat einer Ärztin oder eines Arztes einzuholen.

Bildquelle:

Getty Images/iprogressman; Getty Images/fizkes

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