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Babybett wird zur Sitzbank

Umgebautes Babybett tröstet Mutter nach Verlust ihres Kindes

Ihr Baby zu verlieren, ist der Albtraum jeder werdenden Mutter. Valerie Watts aus Cokato, Minnesota, in den USA wurde im vergangenen Sommer von diesem schweren Schicksalsschlag getroffen. Erst nach Monaten konnte sie sich dazu entschließen, das Babybett, das für ihren kleinen Sohn gedacht war, zu verkaufen. Und daraufhin geschah etwas Unglaubliches…

Die Schwangerschaft von Valerie Watts verlief ganz normal, es gab keinerlei Auffälligkeiten und die junge Frau freute sich riesig auf ihren kleinen Sohn. Alles war vorbereitet – Babybett, Kleidung und Spielzeug standen schon bereit. Doch kurz vor dem errechneten Entbindungstermin war plötzlich alles anders: „Ich wusste es schon die ganze Woche über“, erzählt Valerie Watts, „er bewegte sich nicht mehr so viel. Ich war sehr nervös.“ Leider bestätigten sich die bösen Vorahnungen der jungen Mutter bei einer ärztlichen Untersuchung: Die Nabelschnur des Babys hatte sich eingeklemmt und das wurde dem kleinen Noah zum Verhängnis. Er kam im Juli 2013 tot zur Welt. Ein unvorstellbar schlimmer Schock für die Mutter, die bis heute in tiefer Trauer um ihren Sohn ist.

Bank, die aus Babybett gebaut wurde
Diese schöne Bank entstand aus einem Babybett, das leider nicht mehr gebraucht wurde.

Eigentlich wollte die Mutter das Babybett behalten

Valerie Watts dachte zunächst gar nicht darüber nach, das Babybett ihres kleinen Sohnes zu verkaufen. Zu groß war die Trauer und zu sehr hing sie an diesem Erinnerungsstück, das während ihrer Schwangerschaft ein Symbol der Vorfreude und Hoffnung gewesen war. Als sie eines Tages einen Garagenflohmarkt veranstaltete, kam Gerald Kumpula mit seiner Frau vorbei und zeigte großes Interesse an dem Babybett. Er erklärte Valerie, dass er eine Werkstatt habe, in der er in seiner Freizeit gerne verschiedene Möbel umbaut. Sein aktuelles Projekt sei es, Kopf- und Fußteile von Betten zu Sitzbänken umzubauen. Valerie zögerte, doch schließlich willigte sie ein, dem sympathischen Fremden Noahs Babybett zu verkaufen.

Umgebautes Babybett wird zur rührenden Überraschung

Während Hobby-Tischler Gerald Kumpula das Babybett in seinem Truck verstaute, kam dessen Frau mit Valerie Watts ins Gespräch. Sie fragte, wie alt Valeries Sohn denn sei, da sie das Babybett nicht mehr benötigte, aber überwiegend Kleidung in Säuglingsgrößen verkaufe. Daraufhin erzählte ihr die junge Frau von ihrem schweren Verlust. Als Gerald Kumpula durch seine Frau von der traurigen Geschichte des Babybetts erfuhr, fasste er einen Entschluss: „Auf dem Heimweg entschieden wir, dass diese Bank zurück gehen würde“, erzählt Gerald im Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender Fox9. Zu Hause angekommen machte er sich direkt ans Werk und stand eine Woche später mit der unglaublich rührenden Überraschung vor Valerie Watts Tür: Einer wunderschönen Babybank aus dem Babybett ihres kleinen Noah. „Ich fing sofort an zu weinen“, beschreibt Valerie diesen besonderen Moment gegenüber Fox9. Die kleine Bank aus den Teilen des ursprünglichen Babybetts ziert nun Valeries Wohnung. Die trauernde Mutter ist dem Ehepaar Kumpula unglaublich dankbar für dieses großartige Geschenk.

Indem Gerald Kumpula das unbenutzte Babybett der Familie Watts in eine wunderschöne Sitzbank umbaute, verwandelte er dieses Erinnerungsstück an den Verlust ihres Sohnes in einen gemütlichen Sitzplatz, an dem die trauernde Mutter an ihren kleinen Noah denken kann. So viel Anteilnahme am Schicksal einer völlig Unbekannten, wie das Ehepaar Kumpula zeigte, ist wirklich außergewöhnlich und zeugt von einem großen Herz.

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