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Vegan schlemmen

Veganes Weihnachtsessen: So zauberst du ein leckeres, pflanzliches Menü!

Veganes Weihnachtsmenü
© IMAGO / Shotshop

Hier findest du köstliche Ideen für ein veganes Weihnachtsmenü, das dein festliches Dinner zu etwas Besonderem macht. Von Vorspeisen bis Desserts – lass dich inspirieren und entdecke die Vielfalt der veganen Küche für eine genussvolle Weihnachtszeit!

3 leckere und vegane Vorspeisen

Blumenkohl-Apfel-Suppe mit Zimtnüssen

Zutaten für die Suppe für 4 Personen:

  • 100 Gramm Lauch
  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 2 rote Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • pflanzliches Öl
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml pflanzliche Sahne
  • 1/2 TL Muskat
  • 1 Prise Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
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Zutaten für das Topping:

  • 100 Gramm geschälte Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Agavendicksaft

Zubereitung der Suppe:

1. Schäle und schneide zu aller erst die Zwiebel und die Knoblauchzehe. Entferne dann die äußere Schale vom Lauch, wasche ihn und schneide ihn dann in Ringe.

2. Nun kannst du die Blätter vom Blumenkohl entfernen, ihn dann waschen und in Röschen schneiden. Wasche und entkerne dann die Äpfel und schneide sie in kleine Stücke.

3. Jetzt kannst du den Boden eines großen Topfs mit pflanzlichem Öl bedecken und die Zwiebel- sowie die Knoblauchstücke hinzugeben. Nach 2-3 Minuten gibst du dann das restliche Gemüse und Obst hinzu und röste es für gute 5 Minuten.

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4. In dieser Zeit kannst du die Gemüsebrühe anrühren und dazugeben. Danach für 15 Minuten köcheln lassen.

5. Am Ende pürierst du die Suppe, rührst die Sahne unter und schmeckst sie mit Salz, Pfeffer und Muskat ab.

Zubereitung des Toppings:

1. Hacke die Haselnüsse grob und röste diese für 2-3 Minuten in einer Pfanne ohne Öl.

2. Verteile nun den Agavendicksaft über den Nüssen und gebe den Zimt hinzu. Jetzt kurz karamellisieren lassen und vom Herd nehmen.

3. Zu guter Letzt kannst du die fertige Suppe mit einem Klecks pflanzlicher Sahne und den süßen Zimt-Nüssen toppen. Lass es dir schmecken!

Simple Pilzsuppe mit drei Pilzsorten

Zutaten für 4 Personen:

  • 300 Gramm Champignons
  • 200 Gramm Kräuterseitlinge
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 Gramm getrocknete Steinpilze
  • 100 ml veganer Weißwein
  • 100 ml vegane Kochsahne
  • 3 Kartoffeln
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Liter Wasser
  • Pflanzenöl

Zubereitung:

1. Übergieße die getrockneten Steinpilze in einer Schüssel mit 500 ml heißem Wasser und lasse diese dann für 30 Minuten ziehen. Danach die Brühe über ein Sieb abgießen aber unbedingt auffangen!

2. Jetzt die Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln schälen und klein schneiden. Champignons und Kräuterseitlinge ebenfalls klein schneiden.

3. Nun das Pflanzenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln sowie den Knoblauch 2 bis 3 Minuten anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, kannst du die Kartoffeln, Champignons, Steinpilze, Kräuterseitlinge, Thymian- und Oreganoblätter dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 10 Minuten anbraten.

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4. Anschließend füllst du den Topf mit Weißwein, der aufgefangenen Steinpilzbrühe und ca. 500 ml Wasser auf und lässt das ca. 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.

5. Jetzt ist es an der Zeit, die Pilzsuppe zu pürieren, die pflanzliche Sahne unterzurühren und nochmal mit Salz und Pfeffer abzuschmecken. Falls dir die Suppe zu dick ist, kannst du diese mit etwas Wasser auffüllen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. 

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6. Wer Stückchen in der Suppe haben möchte, der kann auch ein paar Pilze in einer Pfanne anbraten und zum Servieren auf die fertige Pilzsuppe geben. Mhh hört sich unglaublich lecker an!

Wintersalat mit roten Juwelen

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 5 EL Olivenöl
  • 200 Gramm rote Linsen
  • 1 großer Granatapfel
  • 2 Orangen
  • 200 Gramm Feldsalat
  • 5-6 EL heller Balsamico-Essig
  • 1 EL Granatapfelsirup
  • 1 Avocado
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Würfel. Dann 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten. Füge dann die Linsen hinzu und lösche es mit 500 ml Wasser ab. Jetzt das ganze aufkochen und zugedeckt 8–10 Minuten garen. Anschließend mit Pfeffer und Salz würzen und in einem Sieb abtropfen lassen. 

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2. Jetzt kannst du die Orangen schälen, achte darauf, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird. Daraufhin die Filets mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herauslösen und den Saft aus den Trennhäuten drücken. Danach den Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Esslöffelrücken herausklopfen. 

3. Nun putzt du den Salat. Für das Dressing verrührst du Orangensaft, Essig, Granatapfel-Sirup, Zucker, Pfeffer und Salz und schlägst 4 EL Öl darunter.

4. Jetzt halbierst du die Avocado, löst den Stein heraus und löst das Fruchtfleisch von der Schale, damit du dieses in Spalten schneiden kannst. Zu guter Letzt Linsen, Feldsalat, Granatapfelkerne, Avocado und Orangen mit dem Dressing vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Leckere und vegane Speisen für den Hauptgang

Veganer Linsenbraten

Zutaten für eine Kastenform:

  • 250 Gramm gekochte Linsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Karotte
  • 125 Gramm vegane Butter
  • 300 ml pflanzliche Milch
  • 1 Karotte
  • 1 EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Senf
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 EL getrockneter Thymian
  • 200 Gramm Weißbrot oder Toastbrot
  • 50 Gramm Walnüsse
  • 150 Gramm Haferflocken
  • vegane Butter zum Einfetten
  • Semmelbrösel zum Bestreuen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Zwiebeln, Knoblauch und Karotten schälen und fein würfeln. Danach die Walnüsse hacken und das Toastbrot mit deinen Händen zerbröseln. 

2. Gebe dann die vegane Butter in eine tiefe Pfanne und brate den Knoblauch, die Karotten- und die Zwiebelwürfel ca. 5 Minuten an. Dann das Mehl einrühren, weitere 2 Minuten anschwitzen und mit der pflanzlichen Milch ablöschen. Nun Senf, Tomatenmark, Oregano- und Thymianblätter dazugeben und einrühren. Zum Schluss die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Gebe nun die gekochten Linsen, Haferflocken, gehackte Walnüsse, das zerbröselte Toastbrot und die Soße in eine große Schüssel und vermenge alles miteinander. 

4. Heize nun den Backofen auf 180 Grad vor, fette deine Kastenform gut ein und bestreue die Innenseite mit Semmelbrösel. Jetzt kannst du die Masse hineingeben und glatt streichen.

5. Gebe nun den Braten mit Aluminiumfolie abgedeckt für 60 Minuten in den Backofen. Ist die Zeit um, nimmst du die Alufolie ab und lässt den Braten für weitere 15 Minuten im Ofen. Et voilà – fertig ist der leckere Linsenbraten.

Veganer Rote-Bete-Braten

Zutaten für 6–8 Personen:

  • 1 EL Sojasoße
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 2 TL Pflanzenöl
  • 2 TL dunkle Misopaste
  • 70 Gramm rote Zwiebeln
  • 100 Gramm gekochte Kidneybohnen
  • 100 Gramm Rote Bete
  • 250 Gramm Glutenpulver
  • 60 Gramm geröstetes Kichererbsenmehl
  • 2 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 TL Salz
  • 2 TL süßes Paprikapulver
  • 1 kl. TL Knoblauchgranulat
  • 1 kl. TL Chilipulver oder Pfeffer
  • 1 Prise geräuchertes Paprikapulver
  • 1 kl. Bund Thymian
  • 2-3 Zweige Rosmarin
  • 2-3 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL gerebelter Majoran

Zubereitung:

1. Heize den Backofen auf 200 Grad Umluft vor. Dann 400 ml Wasser erhitzen und mit 1 EL Gemüsebrühe, 1 EL Sojasoße und 1 TL dunkler Misopaste verrühren und erstmal zur Seite stellen. 

2. Nun die Zwiebeln würfeln und mit 1–2 TL pflanzlichen Öl in einer Pfanne anrösten. Dann eine kleine Rote Bete waschen, die Enden abschneiden und etwas zerkleinert zusammen mit den gerösteten Zwiebeln im Mixer pürieren. Die Kidneybohnen abspülen und ebenfalls in den Mixer geben und alles zusammen fein pürieren.

3. Jetzt 250 Gramm Glutenpulver in eine Schüssel geben und mit 60 Gramm Kichererbsenmehl, 1 TL Salz, 2 TL süßem Paprikapulver, 1 kl. Chilipulver, einer Prise geräuchertem Paprikapulver, 1 kl. TL Knoblauchpulver und 2 TL Gemüsebrühe vermischen.

4. Jetzt die Bohnenpaste dazu geben und ganz locker mit einer Gabel oder einem Löffel unterheben und die Blättchen von 5 bis 6 Zweigen Thymian und 1 TL gerebelten Majoran dazugeben.

5. 180 ml Wasser mit 1 EL Apfelessig, 2 EL Sojasoße und 1 TL Misopaste verrühren. Die Flüssigkeit zum Seitan geben und zügig zu einem Teig kneten. Dabei musst du den Teig wiederholt falten und mit den Händen glatt ziehen, sodass das Bratenstück eine zähe Struktur mit Oberflächen-Spannkraft erhält.

6. Jetzt 2 EL Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und das Bratenstück für ca. 3–4 Minuten rundherum anbraten. Der Braten sollte an allen Seiten schön Farbe annehmen. Dabei wird der Braten fest und kompakt, so wie er später sein soll. Drücke den Braten beim Anbraten etwas zusammen, damit er schön in Form bleibt. 

7. Nun gibst du etwas von der vorbereiteten Brühe in eine Auflaufform, bis der Boden bedeckt ist und gibst den Braten mit hinein. Gebe dann 1–2 Zweige Rosmarin sowie reichlich Thymian mit dazu und übergieße oder pinsel den Braten mit etwas Brühe ein. 

8. Gare nun den Braten auf der mittleren Schiene bei 200 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten. Wichtig ist es jetzt den Braten wiederholt mit der Brühe leicht zu übergießen bzw. zu bepinseln. Und der Boden der Auflaufform sollte auch ständig mit etwas Brühe bedeckt sein. 

9. Nach der Backzeit den Braten etwas abkühlen lassen und erst dann anschneiden. Am besten ist die Konsistenz des Bratens, wenn dieser eine Nacht abgedeckt im Kühlschrank ruht. Am nächsten Tag kannst du ihn dann nochmals erwärmen und ihn dir schmecken lassen!

Vegane Bratensoße

Zutaten für 4–6 Personen:

  • 2 rote Zwiebeln (130 - 140 Gramm)
  • 3 Scheiben Knollensellerie ohne Rinde (250 Gramm)
  • 2 Karotten (300 Gramm)
  • 1 Lauchstange (nur den hellgrünen Teil)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 halbe rote Paprika
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Kartoffel (80 Gramm)
  • 3 EL dunkler Balsamico Essig
  • 1-2 EL dunkle Misopaste
  • 1-2 EL Sojasoße
  • 1 Schuss Rotwein oder Brühe
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 0,9-1 Liter Gemüsebrühe
  • 5 Pimentkörner
  • 3-4 Zweige frischer Thymian
  • 6 zerdrückte Wacholderbeeren
  • süßes Paprikapulver
  • 25 Gramm Margarine
  • 25 Gramm Dinkelmehl Typ 630
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Schneide die Zwiebeln ungeschält in zwei Hälften. Wasche die Karotten, schneide sie klein und würfel 3 dicke entrindete Selleriescheiben. Ziehe die Knoblauchzehe ab und schneide 1 Lauchstange, eine halbe rote Paprika und eine Kartoffel mit Schale ebenfalls klein. 

2. Erhitze 2 EL Pflanzenöl in einem Topf und brate die Zwiebelhälften mit der Schnittfläche nach unten an, bis sie braun werden. Dann gibst du das gesamte Wurzelgemüse, den Knoblauch und die Paprikastücke dazu und röste alle Zutaten 3–4 Minuten an.

3. 1–2 EL dunkle Misopaste dazugeben und mitbraten. Dann mit 1–2 EL Sojasoße, 3 EL Balsamico-Essig und einem Schuss Rotwein (oder Brühe) ablöschen. Danach gießt du die Gemüsebrühe auf. Lorbeerblätter, Thymianzweige, Pimentkörner und die zerdrückten Wacholderbeeren hineingeben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Das Gemüse anschließend 40 Minuten köcheln lassen.

4. Dann stellst du einen zweiten Topf auf und benutzt ein feines Sieb, um das Gemüse aufzufangen und die gesamte Flüssigkeit in den zweiten Topf zu gießen. Dabei drückst du das gekochte Gemüse so gut es geht mit einem Löffel aus und passierst es durch das Sieb. Schabe das Gemüse im Sieb so klein wie möglich und drücke so viel Flüssigkeit durch das Sieb wie es geht. Die Reste kannst du dann wegschmeißen. 

5. Nun schmilzt du die 25 Gramm Margarine in einem weiteren Topf und rührst 25 Gramm Mehl dazu. Gieße jetzt nach und nach die Soße auf und rühre kräftig mit einem Schneebesen, bis eine reichhaltige, dunkle, sämige Soße entsteht. Zum Abschluss kannst du die Soße nach Belieben mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Sojasoße abschmecken.

Veganer Apfel-Rotkohl

Zutaten für 4–6 Personen:

  • 750-800 Gramm Rotkohl
  • 70-80 Gramm Zwiebeln
  • 2x 150 Gramm Äpfel
  • 25-30 Gramm Margarine
  • 3 EL Apfelessig
  • Salz und Pfeffer
  • 200 ml Rotwein (kann durch Wasser oder Traubensaft ersetzt werden)
  • 3 EL Balsamico Essig
  • 4-5 Lorbeerblätter
  • 5 Nelken
  • 1 kl. Piment gemahlen
  • 1 EL Ahornsirup
  • 100 ml Orangensaft
  • frische Petersilie

Zubereitung:

1. Schneide den Rotkohl fein auf, dann entkernst du die Äpfel und würfelst sie. Danach ziehst du die Zwiebeln ab und würfelst sie ebenfalls.

2. Gebe jetzt 3 EL Apfelessig und eine kräftige Prise Salz zu dem aufgeschnittenen Rotkohl und knete diesen mit deinen Händen kräftig durch. Danach lässt du ihn 15 Minuten ziehen.

3. Lasse danach die Margarine in einem Topf schmelzen und lasse die Zwiebeln 2–3 Minuten andünsten. Gebe den Rotkohl dazu und brate diesen ebenfalls unter ständigem rühren 3–4 Minuten an. Ist dies getan, löschst du den Rotkohl mit Balsamico-Essig und Rotwein ab. 

4. Jetzt kannst du eine Prise Salz und Pfeffer, Piment, 4–5 Lorbeerblätter, 5 Nelken, 1 EL Ahornsirup, den Orangensaft und 250 ml Wasser hinzugeben. Die Apfelstücke hebst du unter. 

5. Nun die Zutaten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen. Nach 10 Minuten nochmal 150 ml Wasser unterrühren. Weitere 10-15 Minuten später nochmals 150 ml Wasser hinzufügen. Vergesse nicht, den Rotkohl immer wieder umzurühren und bei Bedarf noch mehr Wasser hinzuzufügen. Gegen Ende der Kochzeit kannst du ihn noch mit Salz, Apfelessig sowie Ahornsirup abschmecken.

6. Nach dem Kochen entfernst du die Nelken und die Lorbeerblätter. Lasse den Rotkohl gerne noch bei geschlossenem Deckel ziehen. Bei Belieben kannst du ihn noch mit Petersilie bestreuen. 

Vegane Kartoffelklöße halb & halb

Zutaten für 7–8 Klöße:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Scheibe dunkles Brot (50 Gramm) oder veganes, getoastetes Toastbrot
  • 15 Gramm Margarine
  • 3 EL Kartoffelstärke / Kartoffelmehl
  • Salz und Pfeffer
  • eine Prise Knoblauchpulver
  • optional frischer Thymian
  • Muskatnuss
  • Petersilie

Zubereitung:

1. Wasche die Kartoffeln und lasse die Hälfte der Kartoffeln ungeschält in reichlich gesalzenem Wasser kochen. Während die Kartoffeln kochen, wäschst und schälst du die andere Hälfte und reibst sie ganz fein auf. Gebe dann die feinen Kartoffelraspel in ein sauberes Küchenhandtuch und presse die Flüssigkeit so gut es geht heraus. Schlage dann die ausgepressten Kartoffelraspel in dem Handtuch ein und stelle sie bis zur Verwendung zur Seite. 

2. Schneide jetzt 50 Gramm Brot in Stücke und erhitze 15 Gramm Margarine in einer Pfanne. Gebe dann die klein geschnittenen Brotstückchen in die Pfanne und brate diese goldbraun an. Würze diese dann leicht mit Salz und einer kleinen Prise Knoblauchpulver. Vermenge die gewürzten Brotstückchen dann mit ein paar Thymianblätter.

3. Schäle jetzt die gekochten Kartoffeln und drücke sie durch eine Kartoffelpresse. Gebe nun die rohen Kartoffelraspel zu den gepressten Kartoffeln und würze sie mit reichlich Salz, etwas Pfeffer und viel Muskatnuss. Knete die Zutaten danach unter Zugabe von 3 EL Kartoffelmehl zu einem glatten Teig. 

4. Setze nun einen großen Topf mit gesalzenen Wasser auf und bringe dieses zum Kochen. Jetzt nimmst du eine große Teigportion in die Hand, drückst diese flach und legst einige der gerösteten Brotstücke darauf. Ist dies getan, formst du einen festen, runden Kloß. Mache das so lange, bis nichts mehr vom Teig übrig ist. 

5. Die Kartoffelklöße lässt du nun 12–15 Minuten im heißen Wasser gar ziehen. Wenn sie an der Oberfläche treiben, kannst du sie rund 2–3 Minuten später aus dem Wasser nehmen. Wichtig: Das Kochwasser darf auf keinen Fall blubbernd kochen. Es sollte lediglich kurz davor sein. Vor dem Servieren kannst du die Klöße noch mit etwas frischer Petersilie bestreuen – lass es dir schmecken!

Hier findest du 3 einfache und vegane Snacks für den nächsten Veganuary:

Euer Veganuary: 3 einfache, vegane Snacks
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3 leckere und vegane Nachspeisen

Veganes weißes Schokomousse

Zutaten für 4 Personen für die Mousse:

  • 400 Gramm Seidentofu
  • 50 Gramm Kakaobutter
  • 100 ml Kokosmilch (aus der Dose oder dem Tetrapak)
  • 1 kl. TL gemahlene Vanille
  • 4-5 EL Agavendicksaft
  • 1 kl. TL Guarkernmehl
  • 2 EL Mandelmus

Zutaten für den Fruchtspiegel und die Deko:

  • 100 Gramm TK-Himbeeren
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 1 kl. TL Guarkernmehl
  • Kokosraspeln
  • vegane weiße Schokolade
  • Minz- oder Melissenblätter

Zubereitung:

1. Lasse erstmal 50 Gramm Kakaobutter mittels eines Wasserbads schmelzen. Gebe dann 400 Gramm Seidentofu, 100 ml Kokosmilch, 4-5 EL Agavendicksaft, 1 kl. TL gemahlene Vanille sowie 1 kl. TL Guarkernmehl zum Andicken und 2 EL Mandelmus in einen Mixer. Gebe dann die flüssige Kakaobutter dazu und püriere alles zu einer homogenen Masse. Fülle dann das sehr flüssige Schokomousse in eine Schüssel, decke diese ab und lass sie über Nacht fest werden. 

2. Erhitze dann 100 Gramm TK-Himbeeren, 3 EL Agavendicksaft und eine Prise gemahlene Vanille in einem Topf und rühre alle gut durch. Püriere dann die Masse und streiche diese anschließend durch ein Sieb. Lasse 1 kl. TL Guarkernmehl in 3 EL kaltem Wasser auflösen und rühre das dann unter die Masse, um die Soße etwas anzudicken. 

3. Streiche jetzt den Soßenspiegel auf einen Teller. Steche das Schokomousse als Nocken mit einem Löffel auf und gebe diese ebenfalls auf den Teller. Die Schokomousse-Nocken zu guter Letzt mit Kokosraspeln und weißen Schokoladen-Stücken sowie einem Minz- oder Melissenblatt garnieren. Jetzt kannst du dir die leckere Schokomousse schmecken lassen! 

Veganes Tiramisu mit Bitterorange

Zutaten für den Biskuit für 4 Personen:

  • 225 Gramm Weizenmehl Typ 405 oder Dinkelmehl Typ 603
  • 150 Gramm Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1,5 TL Vanillezucker
  • 250 ml Sprudelwasser
  • 50 ml Pflanzenöl

Zutaten für die Creme:

  • 200 ml pflanzliche Sahne zum Aufschlagen
  • 150 Gramm pflanzliche Crème fraîche
  • 2 EL Sahnesteif
  • 50 Gramm Puderzucker
  • 1,5 TL Vanillezucker

Außerdem:

  • 50 Gramm Backkakao
  • 500 Gramm Orangen
  • 120 ml Aperol / Bitterol

Zubereitung:

1. Heize den Ofen auf 180 Grad Umluft vor. Gebe dann Mehl, Zucker, Backpulver und Vanillezucker in eine Schüssel und vermenge das dann mit einem Schneebesen. Gebe Pflanzenöl und Sprudelwasser hinzu und verrühre es kurz. Den Teig gibst du dann in eine 30 × 25 cm große, mit Backpapier ausgelegte Form und backst diese ca. 20 Minuten. 

2. Die pflanzliche Sahne schlägst du dann mit Sahnesteif auf und hebst danach vegane Crème fraîche, Vanillezucker und Puderzucker unter. Die fertige Creme stellst du danach in den Kühlschrank.

3. Schäle jetzt die Orangen und schneide das Fruchtfleisch in daumengroße Stücke. Gebe diese dann anschließend zum Abtropfen in ein Sieb. Löse jetzt den vollständig abgekühlten Biskuit aus der Form und schneide ihn in die gewünschte Größe zu. 

4. Nun gehts ans Schichten! Gebe erst Biskuit in ein Glas, gebe dann ein wenig Aperol und dann die Orangenstücke darauf. Danach bedeckst du das ganze mit etwas Creme und wiederholst das Ganze.

5. Lasse das Tiramisu am besten über Nacht ziehen und bestäube das Tiramisu vor dem Servieren großzügig mit ungesüßtem Kakaopulver. Et voilà!

Vegane Crème Brûlée

Zutaten für 3-4 Portionen für die Crème brûlée:

  • 400 Gramm Seidentofu
  • 100 Gramm brauner Zucker
  • 100 ml pflanzliche Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Hefeflocken
  • 3 EL Speisestärke
  • 1 Prise Kala Namak
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Salz

Außerdem:

  • 3-4 EL weißer Zucker
  • frische Minze

Zubereitung:

1. Vermische den Seidentofu, die pflanzliche Sahne, den braunen Zucker, die Hefeflocken und das Vanillemark in einem Topf und erhitze die Masse unter ständigem Rühren. Mische dann Stärke mit etwas Wasser und gebe das dann unter Rühren hinzu. Lasse die Mischung kurz aufkochen, bis sie andickt. 

2. Jetzt kannst du die Creme mit Salz, Kurkuma und Kala Namak abschmecken und etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Konsistenz puddingartig ist. Gebe die Masse im Anschluss in drei oder vier hitzebeständige Förmchen und lass diese bei Raumtemperatur abkühlen.

3. Wenn die Masse komplett abgekühlt ist, lass sie 2-3 Stunden im Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren gibst du in jede Form etwa 1 EL weißen Zucker und verteilst diesen gleichmäßig. Flambiere jetzt die Zuckerschicht mit einem Butangasbrenner, bis sich eine braune Karamellschicht bildet. Optional kannst du das ganze noch mit frischer Minze toppen und dann direkt servieren.

21 geniale Hacks, damit veganes Essen nicht fad schmeckt

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