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Gut für den Darm

Wasserkefir ansetzen: So machst du das fermentierte Sprudel-Getränk

Wasserkefir ansetzen: So machst du das fermentierte Sprudel-Getränk

Fermentierte Lebensmittel mit lebenden Mikroben erleben in letzter Zeit einen wahren Hype: Zum einen rückt das Thema Darmgesundheit immer mehr in den Fokus, zum anderen haben viele von uns während der Corona-Pandemie auch mehr Zeit für kleine DIY-Projekte. Wasserkefir, der unbekanntere Verwandte von Kombucha, lässt sich ohne großen Aufwand zu Hause herstellen. Wir zeigen dir, was du brauchst, um Wasserkefir selber zu machen und deiner Gesundheit mit probiotischen Bakterien etwas Gutes zu tun.

Wie schmeckt Wasserkefir?

Wasserkefir findet man in Deutschland nur selten als fertiges Getränk in Geschäften, im Gegensatz zum Milchkefir aus dem Kühlregal. Die eigene Herstellung empfiehlt sich allerdings ohnehin, denn nicht nur ist das DIY-Getränk auf lange Sicht viel günstiger, im Gegensatz zu Kombucha aus dem Supermarkt profitierst du so auch von den probiotischen Bakterien. Diese werden bei ungekühlten Fertigprodukten durch Pasteurisation abgetötet, was den gesundheitlichen Nutzen zunichte macht. Selbstgemachter Wasserkefir hingegen ist eine günstige Möglichkeit, um sich mit Probiotika zu versorgen und dabei auch noch richtig lecker! Er schmeckt weniger nach Essig wie lange gereifter Kombucha und hat einen fein perlenden Sprudel, ähnlich dem von Sekt oder Federweißer. Verwendet man bei der Zubereitung etwas frischen Zitronensaft, schmeckt der fertige Wasserkefir wie eine zuckerarme, natürliche Limonade: Die perfekte Option für alle, die mehr fermentierte Lebensmittel konsumieren wollen, aber Sauerkraut, Kimchi oder saure Gurken nicht mögen. Und keine Angst: Der verwendete Zucker wird durch den Fermentationsprozess umgewandelt, wodurch im fertigen Drink nur noch ein Bruchteil davon enthalten ist.

Kefirkristalle: Die Basis von Wasserkefir

Zur Herstellung von Wasserkefir benötigst du eine Starterkultur. Diese unterscheidet sich aber von Milchkefir. Anders als Milchkefir-Knollen ist diese leicht transparent. Man spricht aufgrund ihres Aussehens auch von Wasserkefir-Kristallen.

Kefir Kristalle
Wasserkefir-Kristalle sind im Gegensatz zu Milchkefir-Knollen leicht transparent.

Mit Wasser, Zucker und Trockenfrüchten vermischt leiten diese Kristalle relativ zügig den Fermentationsprozess ein: Während du bei Kombucha bis zu 10 Tage warten musst, sind es beim Wasserkefir nur 2-3 Tage. Die Kristalle können nach jeder Verwendung wieder neu angesetzt werden, das heißt, dass du bei korrekter Pflege deiner Kefirkultur für wenig Geld immer wieder neue Drinks zaubern kannst. Insbesondere beim Ansetzen mit hartem Leitungswasser vermehren sich die Wasserkefir-Kristalle von Mal zu Mal langsam. Nach einer gewissen Zeit kannst du einen Teil deiner Kultur auch weiter verschenken. Neben frischen Kristallen bekommst du online und in Reformhäusern auch Trockenkulturen, die erst noch aktiviert werden müssen. Diese verbrauchen sich etwa nach dem zehnten Ansatz, weshalb frische Starterkulturen eine bessere Investition sind.

Wasserkefir-Kristalle Starterkulturen für unendlich viel Wasser-Kefir mit Anleitung und Erfolgsgarantie von Fairment ®

Wasserkefir-Kristalle Starterkulturen für unendlich viel Wasser-Kefir mit Anleitung und Erfolgsgarantie von Fairment ®

Wasserkefir ansetzen: So geht's

Um loszulegen hast du zwei Optionen: Du kannst lediglich die Wasserkefir-Kristalle besorgen oder ein praktisches Starter-Set kaufen, das sich insbesondere für Neulinge empfiehlt. Im Wasserkefir-Set von Fairment sind die Wasserkefir-Kristalle, ein Fermentations-Glas, Rohrzucker, ungeschwefelte Trockenfeigen, ein Kunststoffsieb und eine ausführliche Anleitung enthalten. Sollte dir dein Ansatz misslingen, bekommst du die Starterkultur umsonst von Fairment ersetzt. Das Wasserkefir von Fairment bekommst du für 49,90 Euro bei Amazon:

Wasserkefir Starterkit

Für die ersten Versuche empfehlen wir dir, dich genau an die Zutatenliste zu halten. Wenn du ein Gefühl für den Fermentationsprozess entwickelt hast, kannst du mit einer Kombination aus verschiedenen Zuckerarten experimentieren. Vermeide aber unbedingt jegliche Art von künstlichen Zusatzstoffen, die zum Beispiel in Trockenfrüchten stecken können und Süßstoffe, aber auch Honig und Kokosblütenzucker, die zumindest nicht vollständig mit dem Zucker ausgetauscht werden sollten. Bei der Herstellung sollte dein Wasserkefir zudem nicht mit Metall in Berührung kommen, denn das mögen die Mikroben gar nicht.

Zubehör:

  • Gargefäß oder Einmachglas mit Deckel (1 Liter Fassungsvermögen)
  • Kunststoffsieb
  • Holz- oder Plastiklöffel

Zutaten: 

Zubereitung: 

  1. Gib das Wasser und den Zucker in das Gargefäß oder Glas und rühre solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Füge die Wasserkefir-Kristalle und die Trockenfrüchte hinzu, sowie den Saft der Zitrone. Wenn du magst, kannst du auch die Schale in die Flüssigkeit geben. Die Säure schützt deinen Wasserkefir davor, Schimmel anzusetzen.
  3. Lass den Wasserkefir bei Zimmertemperatur 1-3 Tage stehen. Im Sommer solltest du alle 24 Stunden den Deckel etwas öffnen, damit sich nicht zu viel Druck aufbaut.
  4. Der fertige Kefir sollte leicht säuerlich schmecken. Um Sprudel zu entwickeln, musst du die Flüssigkeit absieben und in verschließbare Flaschen füllen. Am besten eignen sich hierfür Bügelflaschen. Diese kannst du noch mal etwa 2 Tage bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Der fertige Wasserkefir hält sich einige Tage im Kühlschrank.
  5. Um einen neuen Ansatz zu starten, musst du die Wasserkefir-Kristalle abspülen und die Trockenfrüchte und Zitronenschale entsorgen. Anschließend kannst du wieder von vorne beginnen.

6 x braune Glasflasche 1 Liter mit Bügelverschluss aus Porzellan, inkl Etiketten

6 x braune Glasflasche 1 Liter mit Bügelverschluss aus Porzellan, inkl Etiketten

Mit diesen Zutaten kannst du deinen Wasserkefir aromatisieren, nachdem du ihn in Flaschen abgefüllt hast:

  • Beeren, auch gefrorene
  • Ingwer
  • Zitronen- oder Limettensaft
  • Zitronen- oder Limettenschale
  • Rhabarberstücke
  • Zimtstangen
  • Rosmarin

Wer eine Starterkultur hat, kann für Cent-Beträge jahrelang leckere probiotische Drinks herstellen. Hier findest du noch mehr Spar-Tipps, die beweisen, dass man sich auch mit kleinem Budget gesund ernähren kann: 

19 Tipps: So geht gesunde Ernährung mit kleinem Budget

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Bildquelle:

Unsplash/Shannon Milling, Getty Images/eskymaks

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