Fernsehen nur noch gegen Bares
Diana Heuschkelam 08.01.2018

Entweder höhere Rundfunkgebühren oder weniger Programm? So lautet jedenfalls eine aktuelle Prognose des ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm in einem Interview mit dem „Handelsblatt“.

„Ohne einen höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 kommen wir am gewaltigen Kürzen der Programme nicht vorbei“, so lautet das klare Urteil des BR-Intendanten Ulrich Wilhelm. Bis 2021 müsse eine Steigerung des Rundfunkbeitrags erfolgt sein, sonst könne die aktuelle Programmvielfalt der 20 öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme und 69 Radiosender nicht weiter getragen werden.

Wie hoch wird der neue Rundfunkbeitrag?

Die derzeitige Gebühr von 17,50 Euro müsse an die Inflation angepasst werden, so Wilhelm weiter. Das könnte eine Steigerung des Beitrags um 1,7 Prozent bedeuten – mit anderen Worten rund 30 Cent monatlich. Im Vergleich zu vorherigen Schätzungen wäre dies sogar noch das geringere Übel. Im vergangenen Jahr wurde nämlich bereits von einer Erhöhung auf 19 Euro gesprochen.

Die Inflation durch Sparmaßnahmen ausgleichen zu können, hält Ulrich Wilhelm für unrealistisch: „Die Diskussion um den Rundfunkbeitrag ist heftiger geworden. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass der Beitrag seit neun Jahren nicht mehr gestiegen und zuletzt sogar gesunken ist. Damit hat der Bayerische Rundfunk erstmals in seiner Geschichte einen real rückläufigen Etat“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Was hältst du von der möglichen Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Findest du die Argumentation des BR-Intendanten verständlich? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock.com/Andreas Steidlinger


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Was denkst du?

  • GipsReis687 am 09.01.2018 um 20:38 Uhr

    Der Preis ist gar nicht mehr gerechtfertigt.Private bieten mehr programmvielfalt und finanzieren nur durch Werbung. Weg mit der GEZ

    Antworten