Orgasmus Pop-up-Store
Katharina Meyer am 16.08.2017

Beim Friseur kannst du dir in der Mittagspause die Haare frisieren lassen, in Kosmetik- und Beauty-Salons Make-up oder Maniküre auffrischen – und in diesem neuen Laden kannst du eine Runde masturbieren. Alles über das seltsame neue Store-Konzept!

Wir alle wissen, welch magische Wirkung ein Orgasmus haben kann. Du bist danach nicht nur glückselig, zufrieden und mit dir selbst im Reinen, sondern der Big O soll dich einer Studie zufolge auch produktiver machen. Kein Wunder also, dass der Gedanke im Raum steht, wie man einen Orgasmus wohl am besten in den Arbeitsalltag einbauen kann.

Wer nicht unbedingt ein blick-, klopf- und reinplatzsicheres Einzelbüro hat oder kein Problem damit, in der Bürotoilette Hand anzulegen, könnte der perfekte Kunde für diesen Pop-up-Store der besonderen Art sein, der im August für kurze Zeit in New York seine Türen öffnete. Als Marketing-Aktion zum Launch des neuen Vibrators „Queen Bee“ lud Sextoy-Hersteller Hot Octopuss seine weiblichen Gäste in einen „Masturbier-Salon“.

Das kann der „Queen Bee“-Vibrator

So läuft es ab im Orgasmus-Store

Mitten in Manhattan, auf der Lower East Side, wurde ein leerstehender Laden kurzerhand zum Orgasmus-Paradies. An zwei Tagen im August hatten interessierte Frauen die Möglichkeit, hier nicht nur einen Gratis-Vibrator abzustauben, der sonst mit 149 Dollar zu Buche schlägt, sondern wurden in einem Einzelgespräch von der Sexualtherapeutin Diana Barone beraten, wie sie ihre Orgasmen verbessern können – und konnten das neue Toy dann in einer von zwei kleinen Kabinen direkt ausprobieren.

Wer macht denn sowas?

Wie Cosmopolitan berichtet, hatte Adam Lewis, CEO von Hot Octopuss, einige Bedenken, ob es genug Frauen gäbe, die es überhaupt in Erwägung ziehen würden, in einem so doch recht öffentlichen Umfeld zu masturbieren. Doch siehe da: Die etwa 40 Slots, die der Store über die zwei Tage anbieten konnte, gingen bei über 1.000 Anmeldungen weg wie warme Semmeln. Auch Cosmo-Redakteurin Hannah Smothers gehörte zu den glücklichen Damen, die einen Queen Bee Vibrator inklusive direkter „Probefahrt“ bekamen. Doch Smothers fand die zwar gemütlich eingerichtete aber doch eher kleine Kabine nicht ganz den richtigen Ort, um mitten am Tag, mitten in der Stadt die Klamotten abzulegen und sich selbst zu befriedigen.

Wozu das Ganze?

Natürlich hat Hot Octopuss mit der Aktion in erster Linie Aufmerksamkeit erregt – und was will man als Unternehmen, das gerade sein zweites großes Produkt launcht mehr? (Das erste Produkt war übrigens ein Vibrator für Männer, der mit einer blickdichten Masturbationszelle mitten auf einem New Yorker Bürgersteig vorgestellt wurde.) Ein weiterer Herzenswunsch von Lewis ist jedoch, dass Selbstbefriedigung und Orgasmen nicht länger als Tabu-Thema gelten. Also eigentlich eine ziemlich sinnvolle Aktion…

Bildquelle: iStock/ssuaphoto


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