Eheberatung: Rettung der Liebe

„… bis das der Tod Euch scheidet“. Mit diesen Worten wird – heute nicht mehr zwangsläufig – ein Paar in der Kirche getraut. Doch manchmal bricht die Ehe schon vorher in mehrere Einzelteile. Eine Eheberatung kann dann Abhilfe schaffen. Doch wann sind die Anlässe gegeben, eine Eheberatung durchzuführen? Wir verraten es Dir.

Eheberatung: Rettet Eure Liebe

Eine Eheberatung kann Eure Ehe und Eure Liebe retten

Schmutziges Geschirr, allmorgendlicher Stress im Badezimmer oder die Schwiegermutter. Es gibt viele Punkte, die ein Paar im Alltag auf die Probe stellen und nicht alle sind diesen gewachsen. Es kommt zum Streit und manche Paare leben sich im Alltag so auseinander, dass eine Scheidung scheinbar unumgänglich ist. Bevor es aber soweit kommt, kann eine Eheberatung helfen.
Kann eine Eheberatung die Liebe retten?

Ob eine Eheberatung Eure Liebe retten kann, hängt vor allem von der Antwort auf eine Frage ab: Liebt Ihr Euch noch? Wenn ein oder beide Partner den anderen nicht mehr lieben, kann auch die beste Eheberatung nichts mehr retten. Denn Liebe ist das Fundament für eine glückliche Ehe.

Sind aber noch Gefühle füreinander vorhanden, so kann Euch eine Eheberatung helfen, diese Gefühle über die alltäglichen Probleme hinweg wieder zu entdecken und neu in die Beziehung zu investieren. In der Eheberatung werden nicht nur Eure Probleme besprochen und aufgearbeitet, sondern auch Ihr als Paar seid Thema der Sitzungen. Warum habt Ihr Euch damals ineinander verliebt? Aus welchen Gründen habt Ihr geheiratet? Was liebt Ihr jetzt noch an Eurem Partner? Was stört Euch aneinander? Diese und weiter Ansätze sollen Euch während der Eheberatung dabei helfen, Euch wieder näher zu kommen, Eure Gefühle wieder aufzubauen und Euch wieder besser – oder auch noch mal ganz neu – kennen zu lernen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Eheberatung ist allerdings, dass Ihr auch bereit seid, Euch für Eure Liebe einzusetzen und dafür auch an Euch zu arbeiten.

Wann ist eine Eheberatung notwendig?

Oft kriselt es in einer Ehe und nicht selten endet das Ganze in einer Affäre, einem Seitensprung und im schlimmsten Fall mit der Scheidung. Eine Eheberatung ist manchmal zwar der letzte Ausweg, aber immerhin gibt es einen Weg. Nur wann ist eine Eheberatung überhaupt notwendig? Wenn Ihr wisst, dass Ihr einander liebt und die Beziehung lediglich durch die vielen kleinen Probleme belastet wird, solltet Ihr über eine Eheberatung nachdenken. Gemeinsam kann eine Ehe gerettet und die Liebe neu entfacht werden.

Wie läuft eine Eheberatung ab?

Eine Eheberatung ist eigentlich gar keine Beratung, sondern eher eine Form der Therapie. Häufig wird diese auch von Psychologen und Psycho-Therapeuten angeboten. Der Leiter der Sitzungen wird Euch nicht sagen können, wie Ihr Eure Beziehung retten könnt. Er wird Euch in der Eheberatung aber helfen, selbst an Euch zu arbeiten. Ihr werdet in Gesprächen versuchen, herauszufinden, wo die Ursachen Eurer Probleme liegen und daran arbeiten, diese gemeinsam zu lösen. Hierzu ist es erforderlich, dass Ihr beide völlig offen miteinander über Euren Alltag, Euer Sexualleben und andere Bereiche Eures gemeinsamen Lebens miteinander redet. Die Eheberatung ist hauptsächlich dazu da, Euch durch diese Gespräche zu führen und diese, wenn nötig, in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Um die Eheberatung zu erleichtern, könnt Ihr Euch schon im Vorfeld – gemeinsam oder jeder für sich – Gedanken darüber machen, welche Probleme Ihr habt und was Ihr Euch von der Eheberatung und Eurem Partner erwartet.

Ist eine Eheberatung auch ohne den Partner möglich?

Natürlich ist es besser, wenn beide Partner an einer Eheberatung teilnehmen. Wenn Dein Partner aber zum Beispiel keinen Anlass für eine Eheberatung sieht oder sich keinerlei Schuld an Euren Problemen bewusst ist, kannst Du die Eheberatung auch alleine in Anspruch nehmen. Du kannst mit Hilfe der Eheberatung Klarheit über Eure Probleme und deren Ursachen bekommen und an Dir arbeiten. Wenn Du an Dir arbeitest und Dein Verhalten änderst, wird das auch Auswirkungen auf Deinen Partner haben. Zu einem Streit gehören schließlich immer zwei. Wenn Du sachlich an Eure Probleme herangehst und versuchst diese zu klären und einen Streit zu schlichten, anstatt ihn eskalieren zu lassen, wird Dein Partner hoffentlich mitziehen.

Was kostet eine Eheberatung und wer bezahlt sie?

Eine Eheberatung ist nicht ganz billig und in der Regel müsst Ihr diese auch leider selber bezahlen. Nur in Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei einer psychischen Störung eines Partners, werden die Kosten einer Eheberatung von der Krankenkasse übernommen. Auch manche private Krankenversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten. Eine Anfrage und ein persönliches Gespräch mit einem Berater bei der Krankenkasse können aber auf keinen Fall schaden. Die Kosten für eine Eheberatung sind sehr unterschiedlich. Sie fangen bei 50€ pro Sitzung an und können bis auf weit über 100€ ansteigen. Eine Sitzung bei der Eheberatung dauert zwischen 45 und 90 Minuten.

Einige soziale Einrichtungen bieten aber im Rahmen einer allgemeinen Lebensberatung auch kostenlose Möglichkeiten zur Eheberatung an. Ein Beispiel hierfür ist die Caritas. Diese unterhält Deutschlandweit rund 350 Beratungsstellen, bei denen Ihr kostenlos Hilfe bekommt.

Eine Eheberatung kann Euch helfen, Eure Beziehung zu retten, in dem sie Euch dabei unterstützt, die Ursachen Eurer Probleme zu erkennen und diese zu lösen. Allerdings ist dies nur sinnvoll, wenn Ihr bereit seid, um Eure Liebe zu kämpfen. Am besten ist es aber natürlich, wenn Ihr Probleme in Eurer Beziehung von vorneherein offen ansprecht und so eine Krise vermeidet und erst gar keine Eheberatung braucht.

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