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„Skin Hunger“ durch Corona – was, wenn dich niemand mehr berührt?

Sehnsucht

„Skin Hunger“ durch Corona – was, wenn dich niemand mehr berührt?

Es gibt Situationen, in denen brauchen wir starke Schultern zum Anlehnen, wollen ermutigt, getröstet oder geliebt werden. Wir brauchen jemanden, der uns das Gefühl gibt, alles schaffen zu können oder etwas Besonderes zu sein. Es geht dabei nicht immer nur um Worte, die berühren, sondern auch um Körpernähe. Die Nähe zu einer anderen Person durch Umarmungen, Küsse oder einfach zärtliche Berührungen. Doch manchmal fehlt diese Körpernähe und wir leiden sehr darunter. Gerade zu Corona-Zeiten, als die Körperkontakte eingeschränkt werden sollten, überkam viele von uns dieses Gefühl. Doch was kannst du gegen diesen „Skin Hunger“ tun?

„Skin Hunger“ – was bedeutet das?

„Skin Hunger“ bedeutet wörtlich übersetzt „Hunger der Haut“. Den Hunger der Haut nach Nähe, nach Zärtlichkeit und nach Liebe. Das kann Sex sein, ein leichtes Kraulen, Massieren oder ein Kuss. Wer unter Skin Hunger leidet, der sehnt sich nach Berührungen. Das passiert vor allem dann, wenn wir uns alleine fühlen, andere vermissen oder zwangsweise auf diese Berührungen verzichten müssen. Erinnerst du dich an Momente in deiner Jugend, in denen dir deine Eltern etwas verboten haben? Du wolltest es dann noch viel mehr, oder? Eine Party besuchen, dich mit Jungs treffen und, und, und – all das weckte in dir noch mehr Verlangen, wenn es verboten war. Genauso trifft es uns gerade in diesen Zeiten der Pandemie.

Mit Berührungen, Küssen und auch Sex zeigen wir oft unsere Liebe – doch es geht auch anders! Wir zeigen dir im Video die 7 schönsten Liebesbeweise.

Corona verhindert Körpernähe

Gerade in solchen schwierigen Zeiten wie jetzt benötigen wir Liebe, Nähe und Zuneigung. Wenn Körperkontakte nicht möglich sind und wir einander nur über Telefonate oder Abstände begegnen können, schleicht sich das Gefühl der Einsamkeit ein, obwohl wir es im Herzen gar nicht sind. Wenn dann noch gesundheitliche, private oder berufliche Sorgen dazukommen, ist die Sehnsucht nach Nähe besonders groß und uns übermannt der „Skin Hunger“. Das und all die anderen Probleme belasten uns in gewisser Weise physisch, aber noch viel mehr psychisch.

„Skin Hunger“ belastet die Seele

Die Corona-Pandemie hat uns allen einiges abverlangt und das in jeder Hinsicht. Die eigene Familie nicht umarmen, küssen oder berühren zu dürfen, immer Abstand zu allen zu halten und möglichst nur noch nach draußen gehen, wenn man einkaufen oder spazieren geht – das geht an die Substanz. Es gibt einige, die sind froh, wenn sie niemanden sehen müssen und dann gibt es viele andere, die sehr darunter leiden. Der Kopf sagt, dass all das wieder vorbeigeht und sich dann alle wieder in den Armen liegen können. Aber das Herz leidet von Anfang an. Kein Mensch möchte mit Sorgen und Problemen alleine sein, doch genau das vermittelt uns diese Zeit. Das macht solche Sehnsüchte wie „Skin Hunger“ noch viel intensiver und belastet unsere Seele sehr. So sehr, dass viele von uns immer trauriger werden.

Was kannst du gegen „Skin Hunger“ tun?

Ein Patentrezept gegen „Skin Hunger“ gibt es nicht, denn jeder benötigt andere Arten von Berührungen. Und gerade jetzt, wo die Lockerungen in dieser Pandemie immer mehr voranschreiten, können wir unseren „Hunger“ nach Liebe und Nähe stillen. Das lädt unseren Akku auf, gibt uns neue Kraft und zeigt uns wie sehr wir geliebt werden. „Skin Hunger“ zeigte sich in den letzten Monaten von seiner schlimmsten Seite, doch auch, wenn der Alltag wieder einkehrt, wird er uns das ein oder andere Mal wieder begegnen. Nach einer Trennung, bei dem Bedürfnis nach Sex oder aber auch in Problemsituationen.

Dann gilt: Berühre dich selbst! Wer unter einer Trennung leidet, sollte sich ablenken und körperliche Nähe bei anderen suchen, sich von Freunden und Familie umarmen lassen. Auch, wenn es sehr plump klingt – wer sich nach Sex sehnt, sollte über Selbstbefriedigung nachdenken, sich selbst die Anspannung nehmen und wer in Stresssituationen steckt, darf sich auch gerne selbst streicheln und umarmen. Mach dir keine Gedanken, wenn das jetzt auf dich erstmal merkwürdig klingt. Aber die Nähe zu dir selbst kann dir in solchen Zeiten besonders gut helfen. Denn wenn du gerade niemanden um dich herum hast, bist du die Person, die sich selbst Nähe geben kann. Denn du selbst verstehst dich und deine Bedürfnisse immer noch am besten.

Es gibt solche, die sehnen sich nach Zweisamkeit, doch es gibt andere, die vermeiden Intimität und scheuen sich vor den Berührungen anderer. Mit unserem Quiz findest du heraus, ob du ein Problem mit Intimität hast.

Hast du ein Problem mit Intimität?

Bildquelle:

Unsplash/Ava Sol

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