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Das Frühchen im Brutkasten

So versorgst Du Dein Frühchen

Das Frühchen im Brutkasten

Wenn Dein Frühchen auf die Welt gekommen ist, werden erst einmal zahlreiche medizinische Untersuchungen vorgenommen. Es ist dabei in guten Händen, denn alle Krankenhäuser haben spezielle Versorgungsmethoden, damit Dein Frühchen bald richtig ins Leben starten kann. Für besonders kleine Frühchen gibt es spezielle Perinatalzentren.

Bei der Versorgung von Frühchen gibt es vieles zu beachten

Frühchen brauchen eine besondere Versorgung
Das Frühchen wird im Brutkasten mit allem Nötigen versorgt.

Laut Statistik, kommen etwa neun Prozent aller Neugeborenen zu früh auf die Welt. Als Frühchen gilt Dein Kind, wenn es vor Vollendung der 27. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt. Wenn Dein Kind vor der 26. Schwangerschaftswoche geboren wird, wird es in eine spezielle Klinik mit so genanntem Perinatalzentrum verlegt, in denen es 24 Stunden pro Tag überwacht wird. Dieses Zentrum versorgt Dein Baby optimal, sodass Spätfolgen fast schon ausgeschlossen werden können.

Perinatalzentren zur ersten Versorgung von Frühchen im Brutkasten

Manche Mütter brauchen aufgrund einer drohenden Frühgeburt eine spezielle Versorgung. Nicht alle Kliniken sind ideal auf sehr kleine Frühgeburten eingestellt, daher hast Du vor der 26. Schwangerschaftswoche den Anspruch, einen Platz in einem Perinatalzentrum zu erhalten. Dein Frühchen profitiert hier von einer hundertprozentigen Ärztebereitschaft, die rund um die Uhr für Dein Baby da sind.
Perinatalzentren werden in verschiedene Grade unterschieden, je nach Schweregrad der Geburt. Für Grad eins sind Frühchen vorgesehen, die vor der 25. Schwangerschaftswoche geboren werden. Hier werden also Frühchen versorgt, die noch sehr unreif sind. Perinatalzentren des zweiten Grads sind auf Frühgeborene spezialisiert, die ab der 29. Woche geboren wurden. Frühchen ab der 33. Schwangerschaftswoche werden in Perinatalkliniken der Stufe drei aufgenommen.
Diese Einteilung garantiert Dir und Deinem Frühchen eine optimale Versorgung, die genau auf die Bedürfnisse Deines Kindes abgestimmt ist. Die jeweiligen Kliniken sind ideal auf den Entwicklungszustand angepasst und können Dein Kleines optimal in der weiteren Entwicklung unterstützen.

Ein warmes Nest im für Dein Frühchen Brutkasten

Im Brutkasten, auch Inkubator genannt, wird Dein Frühchen optimal versorgt. Meistens werden die Kleinen im Brutkasten auf den Bauch gelegt, da dadurch das Atmen leichter fällt und Dein Baby so eine bessere Schlafposition findet. Bewegungen, die dem Kleinen Energie rauben, werden vermieden. Die elektronische Überwachung von Atmung und Herzschlag gibt Dir die Sicherheit, dass Dein Kind rund um die Uhr überwacht wird. Zusätzlich reguliert ein Brutkasten die optimale Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die Dein Kind braucht, um den Start ins Leben erfolgreich zu meistern.
Dein Baby wird sich in dem Brutkasten sehr wohl fühlen. Dafür sorgen viele Kissen und Decken, die ein gemütliches Nest bilden. Wenn Dein Baby sich geborgen fühlt, wird es auch schneller wachsen. Kliniken haben spezielle Kissen, wie zum Beispiel Körnerkissen, die die körperliche Entwicklung des Babys fördern und Verformungen vermeiden. Dein Frühchen wird bis zur 34. Schwangerschaftswoche im Inkubator bleiben. Nach dem Brutkasten folgt dann ein Wärmebettchen.

Richtige Versorgung von Frühchen vor dem Brutkasten

Eine Methode zur Frühchenbehandlung ist die Känguru-Methode. Dabei legt man Dir Dein Frühchen auf die nackte Brust. Diese Methode ist neben der Wärmezufuhr auch gut, um die Bindung zwischen Dir und Deinem Kleinen zu vertiefen. Der enge Hautkontakt zu Deinem Kind wird viele Sinne stimulieren. Einerseits den Tastsinn durch sanfte Streicheleinheiten, aber auch den Hörsinn, wenn Du leise und liebevoll Deinem Frühchen gut zusprichst. Dein Geruch wird nach einiger Zeit auch eine beruhigende Wirkung auf Dein Kleines auswirken. Sobald es Deine Nähe spürt, also Deinen Geruch erkennt, wird es sich geborgen fühlen, und wissen, dass Du in seiner Nähe bist. Du hast als Frühchen-Mama nicht die Gelegenheit, Dein Kind immer auf den Arm zu nehmen und zu liebkosen. Daher wenden viele Mamas die Känguru-Methode an, um ihrem Baby nah zu sein.
Studien beweisen, dass diese Methode in jedem Fall eine positive Auswirkung auf den Gesundheitszustand Deines Frühchens hat. Zwar sind diese Studien und Belege nicht zahlreich, sodass zur absoluten Verifizierung noch viele Studien veranstaltet werden müssen. Dennoch ist erwiesen, dass die Känguru-Methode dem Kind Wärme, Sicherheit und Geborgenheit gibt, die es in seiner Entwicklung auf jeden Fall unterstützen.

Was Eltern von Frühchen im Brutkasten noch tun können

Es sind nicht nur die medizinischen und klinischen Versorgungen, die Deinem Frühchen den Start ins Leben vereinfachen. Ein Frühchen braucht neben den ganzen elektronischen Überwachungen und künstlichen Beatmungen vor allem die Liebe und Wärme seiner Eltern. Es wird Deine Stimme erkennen, die bald schon eine beruhigende Wirkung auf das Kleine hat. Du kannst zum Beispiel eine kleine Geschichte auf eine Kassette aufnehmen, die das Krankenhauspersonal ab und zu abspielen lassen kann.
Ein intensiver Körperkontakt trägt zu einer schnellen Entwicklung bei. Dein Frühchen wird liebend gerne Deinen Zeigefinger in seinem kleinen Händchen halten. Es wird dann ruhiger werden, besser atmen und leichter schlafen können. Du als Mama musst also für Dein Frühchen viel mehr Geduld aufbringen, als andere Mütter. Aber es wird für Dich nicht schwer sein, lange neben Deinem Frühchen zu stehen und es zu streicheln – immerhin weißt Du, wie gut ihm das tut und wie positiv es in seiner Entwicklung gefördert wird.

Der Brutkasten fördert die weitere Entwicklung von Kindern, die zu früh auf die Welt gekommen sind. Dank der Technik in Perinatalzentren können Frühchen nach dem Brutkasten normal ins Leben starten.

Bildquelle: Dreamstime.com

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