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Frühgeburten: Wie früh ist zu früh?

Risiko Frühgeburt

Frühgeburten: Wie früh ist zu früh?

Jede werdende Mutter freut sich wie eine Schneekönigin auf die Geburt ihres Babys. Doch manchmal kommt es zu einer Frühgeburt und das Kleine hat nicht genügend Zeit, sich im Mutterleib vollständig zu entwickeln. Zwar ist ein Frühchen heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr, jedoch sind die Ängste der Eltern nicht immer unbegründet.

Wann sind Frühgeburten wirklich gefährlich, wann stehen die Chancen gut?

Frühgeburten können der Entwicklung schaden
Die Versorgung von Frühchen ist mittlerweile sehr fortschrittlich

Wenn ein Baby vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wird, gilt es als Frühchen. In Deutschland betrifft das jedes Jahr rund 63.000 Babys. Von diesen werden sogar 12.000 noch vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren und gelten somit, je nach ihrem Gewicht, entweder als „sehr klein Frühgeborenes“ oder als „extrem klein Frühgeborenes“. Solange ein Baby nicht zu viele Wochen vor dem errechneten Geburtstermin entbunden wird, stehen die Chancen jedoch gut, dass sich das Kleine mit Hilfe intensiver medizinischer Unterstützung in den ersten Lebenswochen prächtig entwickelt.

Die Geburt vor der 23. Schwangerschaftswoche

Will das Kleine jedoch noch vor der 23. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken, wird es kritisch: Babys, die vor der 23. Schwangerschaftswoche entbunden werden, haben nur sehr geringe Chancen zu überleben und gelten daher als nicht lebensfähig. Das Immunsystem und auch die Lungen sind noch unfertig. Außerdem ist auch das Gehirn des Fötus´ vor der 23. Schwangerschaftswoche noch nicht weit genug entwickelt. Kommt es nun wirklich zum Schlimmsten und das Kleine schafft den Schritt in die Welt nicht, ist das für die Eltern und besonders die Mama ein schlimmes und prägendes Erlebnis.

Mit der Trauer umgehen

Leider verlaufen nicht alle Frühgeburten glimpflich. Es kann auch passieren, dass das Frühchen den ersten Lebensmonat nicht überlebt. Die zurückbleibenden Eltern leiden natürlich extrem darunter und haben große Probleme das Erlebte zu verarbeiten. Auch die Beziehung der Eltern leidet oftmals sehr unter der Situation: Jeder trauert anders um das verlorene Baby, was oft zu Auseinandersetzungen in der Beziehung führen kann. Oft kommt der Eindruck auf, dass der Partner weniger oder gar nicht um das Kleine trauert. Das kann dazu führen, dass sich die Beziehungspartner immer weiter voneinander entfernen und schließlich kann es passieren, dass die Beziehung ganz daran zerbricht. Das Einzige, was dagegen hilft, ist stets mit Rücksicht und Verständnis auf den Partner zu reagieren und den Verlust auch für sich selber so gut wie möglich zu verarbeiten. Und dann bleibt den Eltern nichts anderes übrig, als die Zeit vergehen zu lassen.

Gründe für Fehlgeburten

Nicht umsonst warnen Frauenärzte ständig vor Alkohol und Zigaretten während dieser Zeit. Weitere Gründe für eine Frühgeburt sind Mehrlingsgeburten oder auch das so genannte HELLP-Syndrom, welches als eine Art Schwangerschaftsvergiftung zu verstehen ist. Dabei werden die Leber und die Nieren der Mutter angegriffen und es kann zu einer Ablösung des Mutterkuchens kommen. Auch vaginale Infektionen oder eine Fruchtwasserinfektion können leicht zu einer Frühgeburt führen.

Für Frauen, bei denen eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert wurde, ist es besonders wichtig, sich während der Schwangerschaft zu schonen. Ist das Kleine erstmal auf der Welt sollte es von beiden Elternteilen besonders intensiv und liebevoll betreut werden. Eine gute medizinische Betreuung ist für Das Baby in den ersten Lebenswochen auch besonders wichtig um sicherzugehen, dass die Entwicklung ohne Probleme verläuft.

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