Das verflixte siebte Jahr

Viele Menschen fürchten das verflixte siebte Jahr. Sie gehen davon aus, dass es im siebten Jahr einer Beziehung oder Ehe schwierig zu werden droht und sich aus diesem Grund viele Paare trennen. Doch was ist eigentlich das verflixte siebte Jahr? Müssen alle Beziehungen nach sieben Jahren scheitern?

Das verflixte siebte Jahr: Zeit für eine Veränderung

Aufgrund der vielen Geschichten von Streit und Trennung im siebten Jahr einer Beziehung, ist der Glaube an das verflixte siebte Jahr einer Partnerschaft bei vielen Menschen fest verankert. Dabei gibt es Statistiken, die belegen, dass die meisten Paare sich gar nicht im siebten Jahr ihrer Beziehung trennen. In vielen Beziehungen beginnt es meistens schon ab dem dritten Jahr zu kriseln. Bei Eheleuten kommt es oft zwischen dem dritten und dem sechsten Jahr zur Scheidung. Das verflixte siebte Jahr ist also nicht mehr als ein Mythos. Und trotzdem: Der Aberglaube an die magische Zahl Sieben bleibt trotz aller Fakten bestehen.

Das verflixte siebte Jahr: Paar streitet sich

Viele Paare fürchten das verflixte siebte Jahr


Das verflixte siebte Jahr: Die magische Zahl Sieben

Um eine Erklärung für das verflixte siebte Jahr, die Bedeutung der Zahl Sieben und den Glauben vieler Menschen an die Wirkung dieser Zahl zu finden, muss man weit in die Antike zurückgehen. Eine Vorstellung dieser Zeit besagt, dass sich das Leben der Menschen in sogenannte Lebensalter einteilen lässt. Diese Lebensalter umfassen eine Spanne von jeweils sieben Jahren. Das soll heißen, dass der Mensch in einem Rhythmus von sieben Jahren immer wieder in eine neue Lebensphase eintritt und sich dementsprechend verändert. So kann etwa ein Mensch, der vorher immer Süßes bevorzugte, mit dem Übergang in eine neue Lebensphase plötzlich auf Salziges stehen. Der jüdische Philosoph Philo von Alexandrien war der erste, der von dieser Lebensaltereinteilung ausging. Er beschreibt diese Auffassung in Verbindung mit körperlichen Veränderungen: Mit sieben sind bei Kindern alle Milchzähne ausgefallen und sie bekommen ihre ersten richtigen Zähne. Mit 14 kommen die Kinder in die Pubertät und mit 21 ist der Mensch endgültig volljährig beziehungsweise erwachsen. Auf diese Theorie geht auch das verflixte siebte Jahr zurück.

Das verflixte siebte Jahr: Aberglaube?

Doch nicht nur das Leben – die Lebensphasentheorie ging davor aus, dass nach dem siebten Abschnitt der Tod eintritt – wird in Siebener-Abschnitten gesehen. Hat nicht auch die Woche sieben Tage (Mondrhythmus) und findet so ihren Abschluss? Sagt man nicht auch, wenn ein Spiegel zerbricht, bringe das sieben Jahre Pech? Ist das nun alles Aberglaube oder Wahrheit? Der Regisseur Billy Wilder hat sogar einen Film über das Thema gedreht: „Das verflixte siebte Jahr“ mit Marilyn Monroe. Weil sich so viele Menschen mit dem Thema rund um das verflixte siebte Jahr beschäftigen, gehen viele davon aus, dass irgendetwas an dem Mythos dran sein muss.

Das verflixte siebte Jahr und die Liebe

Wenn man also davon ausgeht, dass sich das Leben in Siebener-Schritten vorwärts bewegt und nach sieben Jahren eine Lebensphase beendet wird, so ist das auch gleichzeitig eine Übergangsphase. Der Übergang in die Veränderung. Und diese Veränderungen sind meistens schwer zu akzeptieren oder zu verarbeiten. Deshalb kann es auch das verflixte siebte Jahr zu Schwierigkeiten in der Beziehung führen – und vielleicht auch zur Trennung. Wenn Du es wirklich willst, kannst Du aber bestimmt auch diese Schwierigkeiten überwinden, denn eine Beziehung ist immer eine Herausforderung – egal, ob gerade das zweite, das vierte oder eben das verflixte siebte Jahr an der Reihe ist.

Tipps, um das verflixte siebte Jahr zu meistern

Es gibt einige Methoden, mit denen Du das verflixte siebte Jahr – aber natürlich auch jedes andere Jahr, in dem es kriselt – Deiner Beziehung meistern kannst. Das A und O einer jeden Beziehung ist die Kommunikation. Nur wenn Ihr miteinander redet, könnt Ihr wirklich wissen, was der jeweils andere erwartet. Wichtig ist hierbei jedoch, dass Ihr immer möglichst sachlich bleibt. So empfiehlt es sich, Anschuldigungen, Vorwürfe und Verurteilungen zu vermeiden. Gerade, wenn Du Dich mit Deinem Partner streitest; solltest Du Dir dies stets vor Augen halten. Denn nicht selten sagen Menschen in einer Auseinadersetzung Dinge, die sie später bereuen. Nach jedem Streit solltet Ihr die Versöhnung suchen. Zwar ist es manchmal gar nicht so leicht, den ersten Schritt zu machen, Dein Partner wird es Dir jedoch sicher danken. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Euch gegenseitig genug Freiräume lasst. Paare, die 24 Stunden am Tag aufeinander hocken, können sich mit der Zeit auf die Nerven gehen. Lasst ihr Euch hingegen Freiräume, werdet Ihr die Zeit, die Ihr zusammen verbringt, umso mehr genießen. Egal, ob gerade das verflixte siebte Jahr Eure Beziehung dominiert oder Ihr zu einem anderen Zeitpunkt Beziehungsprobleme habt – es kann nie schaden, aus dem Alltag auszubrechen und die Liebe aufzufrischen. Eine kleine Reise, ein Besuch in einem neuen Restaurant und gemeinsame Unternehmungen – sei es ein Zoo- oder Museumsbesuch oder ein Ausflug ins Schwimmbad – können wahre Wunder bewirken. Auch ist es immer ratsam, dem Partner mit viel Verständnis – sofern dieses angebracht ist – zu begegnen und gegebenenfalls Kompromisse in einer Beziehung einzugehen.

Das verflixte siebte Jahr fürchten viele Frauen. Dabei gehen laut Statistik die meisten Beziehungen gar nicht im siebten Jahr in die Brüche. Grund für die Furcht vor dem siebten Jahr ist ein bis in die Antike zurückgehender Aberglaube, demzufolge das Leben in Siebener-Abschnitte eingeteilt ist. Mit einigen Verhaltensweisen lässt sich das verflixte siebte Jahr einer Beziehung aber gut meistern. Du solltest etwa stets versuchen, offen mit Deinem Partner zu reden und immer wieder frischen Wind in Deine Beziehung bringen. So kann auch das verflixte siebte Jahr Eurer Liebe nichts anhaben!

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