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Sprachförderung im Kindergarten

Sprachförderung bei Kindern

Sprachförderung im Kindergarten

Wenn Kinder sprechen lernen, kommt es vor allem auf eines an: Routine. Damit Dein Kind diese bekommt, sollte es möglichst oft zum Sprechen angeregt werden, denn bislang ist bekanntlich noch kein (Sprach-)Meister vom Himmel gefallen. Deswegen ist es ideal, wenn die Sprachförderung im Kindergarten und nicht erst in der Schule beginnt.

Spielerisch sprechen lernen durch Sprachförderung im Kindergarten

Die Sprachförderung im Kindergarten gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Einrichtung. Wenn Kinder erst einmal mit dem Sprechen begonnen haben, brabbeln und plappern die meisten den lieben langen Tag fröhlich vor sich hin. Und das ist auch gut so, denn wie alles im Leben benötigen auch das Sprachvermögen und die Sprechmotorik viel Übung. Doch was, wenn Kinder anfangen zu lispeln, zu stottern oder im Kindergartenalter immer noch in einzelnen Worten oder Teilsätzen reden? Nicht bei allen Kindern ist gleich logopädische Hilfe von Nöten, einige müssen nur ein wenig mehr üben. Genau hier setzt die Sprachförderung im Kindergarten an.

Sprachförderung im Kindergarten: Kinder
Kommunikation fängt schon im Babyalter an, die Sprachförderung im Kindergarten knüpft daran an.

Wozu dient die Sprachförderung im Kindergarten?

Natürlich dient die Sprachförderung im Kindergarten, wie der Name bereits verrät, in erster Linie dazu, den Wortschatz der Kinder zu erweitern und die Sprechmuskulatur zu trainieren. Jedoch erfüllt die Sprachförderung noch einen weiteren Zweck: Wenn im Kindergarten bewusst darauf geachtet wird, dass die Kinder viel sprechen, fallen Sprach- und Sprechprobleme Einzelner schneller auf. Wenn Dein Kind beispielsweise bestimmte Laute nicht bilden kann oder es Probleme mit Stottern oder Lispeln hat, kann diesen kindlichen Sprachstörungen durch eine gezielte Sprachförderung im Kindergarten schnell und gezielt entgegengewirkt werden. Zudem lernen die Kinder während der Sprachförderung im Kindergarten bereits einige wichtige gesellschaftliche Grundregeln: einander ausreden zu lassen, sich gegenseitig zuzuhören und geduldig zu warten, bis man selbst an der Reihe ist.

Wie funktioniert die Sprachförderung im Kindergarten?

Sprachförderung im Kindergarten besteht nicht etwa aus trockenen Übungen. Es geht mehr darum, die Kinder möglichst oft zum Sprechen anzuregen, zum Beispiel durch Spiele und Rituale. So finden in vielen Kindergärten Tischreime statt, die gemeinsam vor dem Mittagessen aufgesagt werden. Des Weiteren stehen ein Begrüßungslied, das jeden Morgen gesungen wird, oder ein kurzes Gedicht, das vor dem Mittagsschlaf gemeinsam aufgesagt wird, auf dem Programm. Durch die häufigen Wiederholungen prägen sich die Worte ein und der Wortschatz Deines Kindes wird automatisch erweitert. Eine andere Methode der Sprachförderung im Kindergarten sind Sprachspiele. Besonders beliebt sind Abzählverse, Fingerreime oder Kreisspiele, die in den meisten Kitas fest in den Tagesablauf integriert sind. Häufig greifen Erzieherinnen bei der Sprachförderung im Kindergarten auf das System des sogenannten „Sprechsteins“ zurück. Das kann ein Kuscheltier, ein Softball oder ein anderer Gegenstand sein, der herumgereicht wird. Wer den Sprechstein hat, darf etwas erzählen, zum Beispiel wo er die Sommerferien verbracht hat oder was er am Wochenende erlebt hat. Alle diese Methoden dienen der Sprachförderung im Kindergarten, ohne dass die Kinder es als Lernen und Aufgabe ansehen, denn wenn Sprachförderung richtig angegangen wird, macht sie den Kleinen richtig Spaß und ermuntert sie zu sprechen. Die ersten Erfolgserlebnisse in der Sprachentwicklung lassen dann nicht lange auf sich warten.

Sprachförderung im Kindergarten: Logopädische Förderung

Wenn den Erzieherinnen im Zuge der Sprachförderung im Kindergarten auffällt, dass Dein Kind gewisse Schwierigkeiten beim Sprechen hat und sich diese Sprachprobleme auch durch die gezielte Sprachförderung nicht bessern – oder sie sich sogar verschlimmern –, können sie zu einer gezielten logopädischen Förderung raten. Artikulationsstörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Redeflussstörungen oder auch Stimmstörungen können im Rahmen einer logopädischen Therapie zumeist behoben werden.

Sprachförderung im Kindergarten: Der Sprachheilkindergarten

Wenn Dein Kind unter Sprachstörungen leidet und Dir die herkömmliche Sprachförderung im Kindergarten und eine logopädische Therapie nicht ausreichen, kann der Besuch eines Sprachheilkindergartens sinnvoll sein. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kindergartenform für sprachbehinderte Kinder. Die Einrichtung ist also extra darauf ausgerichtet, vor allem die Kinder zu fördern, deren Sprachentwicklung verzögert ist und für die eine nur einmal wöchentlich stattfindende logopädische Therapie nicht ausreicht. Bei dieser Sprachförderung im Kindergarten arbeiten Erzieher und Sprachtherapeuten eng zusammen, um auf die individuellen Sprachprobleme jedes einzelnen Kindes eingehen zu können. Zu diesem Zwecke sind die Gruppen in einem Sprachheilkindergarten meist auch bewusst klein gehalten. Dein Kind kann den Sprachheilkindergarten so lange besuchen, bis seine Sprachprobleme behoben sind. Die Aufenthaltsdauer richtet sich also nach dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder. Normalerweise dauert eine Behandlung zwischen einem halben und zwei Jahren. Wenn die Sprachstörungen Deines Kindes behoben sind, kann es – je nach Alter und Zeitpunkt – zurück in den ursprünglichen Kindergarten gehen oder eingeschult werden.

Die Sprachförderung im Kindergarten gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Einrichtung. Oftmals findet die Förderung auf spielerische Art und Weise statt. So erweitert Dein Kind in der Kita seinen Wortschatz permanent durch Lieder, Gedichte und Sprachspiele. Im Zuge der Sprachförderung im Kindergarten können die Erzieherinnen auch feststellen, ob bei Deinem Kind eine Sprachstörung vorliegt. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt sich eine logopädische Therapie oder der Besuch eines Sprachheilkindergartens.

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