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Stoppt den Hunger!

Heute ist Welternährungstag

Heute ist Welternährungstag

Der 16. Oktober steht jedes Jahr ganz im Zeichen von Ernährung und Hunger: Der Welternährungstag soll in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, dass es auch heute noch vielen Menschen gibt, die nicht genug zu essen haben, und das Tag für Tag. Hilfs- und Nichtregierungsorganisationen, Kirchenvertreter und Politiker wollen den Welternährungstag nutzen, um Spenden zu sammeln und mehr Menschen den Zugang zu Lebensmitteln zu erleichtern.

Seit 1979 gibt es den Welternährungstag, er findet jedes Jahr am 16. Oktober statt – in Erinnerung an die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization of the United Nations, kurz FAO) am 16. Oktober 1945 im kanadischen Quebec. Jedes Jahr wird der Welternährungstag von einem anderen Land ausgetragen. Anlässlich der Weltausstellung in Mailand finden die Feierlichkeiten und Kundgebungen zum Welternährungstag und dem 70-jährigen Jubiläum der FAO diesmal in der italienischen Metropole statt.

Reiskörner in der Hand einer Frau
Der Welternähungstag soll darauf aufmerksam machen, dass immer noch viel zu viele Menschen hungern müssen

Und das nicht nur heute, die ganze Woche stand bereits im Zeichen der Themen Welthunger und Ernährung. Zur Jubiläumsfeier werden neben UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon und FAO-Generalsekretär Jose Graziano da Silva weitere hochrangige Politiker erwartet. Wie das österreichische Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mitteilte, soll ihm Rahmen der Jubiläumsfeier zudem die sogenannte Mailänder Charta präsentiert werden, die einen gerechteren Zugang zu natürlichen Ressourcen für alle Menschen fordert.

Welternährungstag: 1 Milliarde Menschen haben nicht genug zu essen

Laut Welthungerhilfe sind 795 Millionen Menschen weltweit von Hunger und Unterernährung betroffen, das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung spricht sogar von einer Milliarde Menschen, die nicht ausreichend mit Nahrung und sauberem Trinkwasser versorgt sind. Eine der Hauptursachen machen dabei viele Experten in den Konflikten aus, die derzeit in vielen Teilen der Welt schwelen. Syrien, Irak, Südsudan – all diese Länder werden von militärischen Auseinandersetzungen geprägt, weswegen viele Menschen Hunger leiden müssen. Die Welthungerhilfe geht daher davon aus, dass der Hunger nur dann gestoppt werden kann, wenn die vielen Konflikte beigelegt werden – auch darauf soll der Welternährungstag aufmerksam machen.

Kirchenvertreter, Politiker, NGOs, Prominente: An heutigen Welternährungstag stehen vielen Menschen zusammen, um den Hunger zu stoppen und Nahrung für alle Menschen zugänglich zu machen. Natürlich schließen wir uns dem an: Stoppt den Hunger!

Bildquelle: iStock/Alberto Marotta

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