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Sido muss Windeln wechseln
Sido muss Windeln wechselnSido und Charlotte Engelhardt freuen sich aufs Baby und der Rapper soll seine Frau bei der Versorgung des Kindes unterstützen

Künstlername: „super-intelligentes Drogenopfer“, vielen besser bekannt unter Sido. Hinter dem gebürtigen Name Paul Hartmut Würdig verbirgt sich der deutsche Rapper der Anfangs hinter dem Leitspruch „Scheiße in dein Ohr“ stand. Sido ist der Sohn eines Sintiza und einer Deutschen und lebt bis zu seinem achten Lebensjahr mit seiner jüngeren Schwester und seiner alleinerziehenden Mutter in Ost-Berlin. 1988 zog die Familie nach West-Berlin nach Wedding, wo Sido kurzzeitig in einer Notunterkunft mit Asylbewerbern lebte. Nach einem Umweg über Lübeck kehrten sie nach einem ¾ Jahr nach West-Berlin zurück. Sido besuchte ab da eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Aus einem seiner Liedtexte geht hervor, dass Sido nach der zehnten Klasse von der Schule abging und seine anschließende Lehre als Erzieher abbrach. Der Vater eines Sohnes setzte seine Füße das erste Mal 1997 auf den Boden der Musikindustrie. Zusammen mit Bobby Davis veröffentlichte Sido als RoyalTS einige Werke bei dem Berliner Hip-Hop-Undergroundlabel Royal Bunker. Sido wurde Teil der Rap-Crew „Die Sekte“, die sich später in „A.i.d.S“ (Alles ist die Sekte) umbenannte. Bei einem Konzert wurden sie dann von den zukünftigen Chefs das Labels Aggro Berlin entdekct und unter Vertrag genommen. Im Jahr 2003 begann für Sido die Solokarriere. Mit dem „Weihnachtssong“ startete Sido durch. Sein erstes Album „Maske“ veröffentlichte er im April 2004. Weitere Single-Auskopplungen folgten, die Sido in die Charts katapultierten. Im Verlauf seiner Karriere entwickelte sich der einstige Underground- zum Mainstreamkünstler. In der Hip-Hop-Szene wurde er so schnell zum verhassten „Mainstream“-Rapper, der auch mit Buh-Rufen auf Festivals auskommen musste. Das hält Sido jedoch nicht davon ab weiterhin im Musikgeschäft tätig zu sein. Nachdem Sido 2007 zusammen mit B-Tight das Label Sektenmusik gründete, erschien Ende Mai 2008 sein drittes Soloalbum „Ich und meine Maske“, das Sido auf Platz eins der deutschen Albumcharts katapultierte. Und auch das vierte Soloalbum „Aggro Berlin“ ließ nicht lange auf sich warten. Sido erzählte darin das erste Mal von seiner Ost-Berliner Herkunft, die er lange Zeit geheim gehalten hatte. Vielleicht trug er deshalb auch jahrelang sein Markenzeichen: Eine verchromte Totenkopfmaske vor dem Gesicht verhüllte Sido vor seinem Publikum.