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Entwicklung von Frühchen

Neue Studie zeigt, dass Stimme der Mutter Frühchen positiv beeinflusst

Neue Studie zeigt, dass Stimme der Mutter Frühchen positiv beeinflusst

Frühchen, die auf den Brutkasten angewiesen sind, hören vor allem Krankenhausgeräusche. Eine neue US-amerikanische Studie belegt nun, dass sich das Hören der mütterlichen Stimme und Herzschläge positiv auf die Entwicklung des Gehirns der Frühchen auswirkt.

Studie belegt positiven Einfluss der mütterlichen Stimme

Werdende Mütter plaudern schon vor der Geburt oft mit ihren Babys. Wenn ein Baby allerdings zu früh geboren wird, kommt es zumeist in einen Brutkasten, in dem es vor allem Krankenhausgeräusche hört. Eine neue Studie, die in der US-amerikanischen Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlicht wurde, hat nun herausgefunden, dass die Stimme der Mutter positive Auswirkungen auf die Hirnentwicklung der Frühchen im Brutkasten hat. Professor Amir Lahav, der an der Harvard Medical School lehrt und Co-Autor der Studie ist, erklärte gegenüber „Today.com“: „Schon drei Stunden pro Tag reichen aus, um einen Auftrieb in der Gehirnentwicklung und der Reifung der Hörrinde zu erzielen.“ Die Hörrinde hilft dabei, Geräusche aufzunehmen und zu verarbeiten.

Studie: Frühchen im Brutkasten
Eine Studie aus den USA fand heraus, dass das Hören der mütterlichen Stimme und Herztöne sich positiv auf die Hirnentwicklung von Frühchen auswirkt.

Studie soll Erkenntnisse über die Hirnentwicklung von Babys geben

Die Forscher erhofften sich von der Studie, zu verstehen, wie die Gehirne von Frühgeborenen, die auf der Neugeborenen-Intensivstation liegen, entwickeln. Sie glaubten außerdem, dass die Studie zusätzlich Erkenntnisse darüber bringen könnte, wie sich die Gehirne von reiferen Babys entwickeln. Um dies herauszufinden, bildeten sie zwei Gruppen von frühgeborenen Kindern, die zwischen der 25. und 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kamen. Eine Gruppe von 19 Frühchen hörte die Geräusche der Intensivstation, wie sie für Babys, die sich in einem Brutkasten befinden, üblich sind. Der andere Gruppe, in der sich 21 frühgeborene Babys befanden, wurde drei Stunden pro Tag eine Aufnahme der Herzschläge und Stimmen ihrer Mütter vorgespielt. Diese hatten für die Aufnahmen Kinderlieder eingesungen und so mit ihrem Baby gesprochen, wie sie es vor der Geburt getan hatten. „Es soll so klingen wie das, was das Baby in der Gebärmutter hört“, erklärt Lahav.

Ärzte wollen Ergebnisse der Studie berücksichtigen

Anschließend maßen die Forscher die Kopfumfänge der Babys und untersuchten mithilfe des Ultraschalls die Größe ihrer Hörrinden und des Gehirnbalkens – die Verbindung zwischen den beiden Hirnhemisphären des Großhirns. Babys, die im Rahmen der Studie die Stimmen und Herzschläge ihrer Mütter gehört hatten, wiesen größere Hörrinden auf als diejenigen, die lediglich die Geräusche der Intensivstation zu hören bekommen hatten. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass die Ärzte auf der Intensivstation für Neugeborene die Mütter stärker einbinden sollten, um die Entwicklung der Frühchen zu unterstützen. Dr. Yoav Littner, stellvertretender Direktor der Neugeborenen-Intensivstation des „Hillcrest Hospitals“ in Cleveland, sagt, dass er die Ergebnisse der Studie in Zukunft bei seiner Arbeit berücksichtigen wolle: „Musik und die Stimme und Herzschläge der Mutter stabilisieren das Baby und verringern die Länge des notwendigen Aufenthaltes auf der Intensivstation. Es sollte nicht so schwer sein, kleine Veränderungen vorzunehmen, die von solcher Bedeutung sind.“

Eine US-amerikanische Studie hat herausgefunden, dass das Hören der mütterlichen Stimme und Herzschläge sich positiv auf die Entwicklung von zu früh geborenen Babys auswirkt. Frühchen im Brutkasten wurden drei Stunden täglich eine Aufnahme der Stimme und der Herztöne ihrer Mütter vorgespielt. Daraufhin wiesen die Forscher eine stärkere Entwicklung der Hörrinden und Gehirnbalken dieser Babys nach.

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