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Veganes Ostermenü: Die besten Rezepte vom Frühstück bis zum Dessert

Klassiker neu interpretiert

Veganes Ostermenü: Die besten Rezepte vom Frühstück bis zum Dessert

Hefezopf, Lammbraten und jede Menge Eierspeisen: Die meisten klassischen Osterrezepte sind leider nicht vegan. Trotzdem ist ein veganes Ostermenü kein Problem. Sei es beim Brunch oder beim Dinner: Die meisten Osterklassiker lassen sich super leicht veganisieren oder durch alternative vegane Rezepte ersetzen. Hier sind unsere Tipps und Rezepte, mit denen du dein Ostermenü vegan gestalten kannst.

Brunch und Frühstück: Diese veganen Osterrezepte sind perfekt

Bei vielen wird Ostern traditionell mit einem ausgiebigen Brunch oder Frühstück gefeiert. Und was kommt da auf den Tisch? Neben allerlei Aufschnitten, Obst und Co. natürlich jede Menge bunte gekochte Eier und traditionelles Gebäck wie ein Hefezopf, Osternester oder Quarkbrötchen. Die bunten Eier lassen sich zwar nur schwer veganisieren, dafür kannst du sie ganz einfach durch leckere Schokoeier ersetzen, die gibt es mittlerweile von vielen Marken auch in vegan. Zum Beispiel hier bei Amazon:

Vegane Ostern Milchfreie Schokolade
Vegane Ostern Milchfreie Schokolade

Bei den meisten traditionellen Ostergebäcken lassen sich die tierischen Zutaten oft außerdem auch ganz einfach durch vegane ersetzen: Margarine statt Butter, Haferdrink statt Milch und Sojaskyr statt Quark. Diese Zutaten findet ihr bereits in nahezu jedem gut aufgestellten Supermarkt. Hier haben wir ein veganes Rezept für einen leckeren Hefezopf für dich.

Veganer Hefezopf – so gelingt er

Hefezopf vegan

Du brauchst:

  • 500 g Weizenmehl
  • Ein Päckchen Trockenhefe
  • 275 ml Pflanzendrink nach Wahl (z.B. Soja oder Hafer)
  • 100 g Margarine
  • 100 g Zucker
  • Ein Päckchen Vanillezucker
  • eine Prise Salz

Zunächst vermengst du alle trockenen Zutaten, schmilzt dann die Margarine und rührst sie gemeinsam mit dem Pflanzendrink unter. Nun musst du alles gut durchkneten, bis sich ein glatter Teig ergibt. Der muss nun ca. eine Stunde gehen. Dabei geht er stark auf. Den fertigen Teig unterteilst du in drei gleichgroße Kugeln, diese rollst du nun zu dünnen Strängen aus und flechtest sie, wie du auch deine Haare flechten würdest. Anschließend kommt das Ganze bei 180 Grad in den Backofen, bis der Teig aufgeht und von außen goldbraun wird.

Rührei? Geht auch vegan!

Rührei vegan

Ein bisschen Ei muss für dich an Ostern einfach sein? Während gekochte Eier nur schwer vegan nachzuahmen sind, sieht es mit Rührei schon ganz anders aus. Und auch hierbei handelt es sich schließlich um einen Klassiker beim Osterbrunch. Das Geheimnis hinter veganem Rührei ist Kala Namak Salz. Es hat einen schwefelartigen Geschmack und erinnert somit stark an Ei. Neben dem Salz brauchst du folgende Zutaten:

  • 400 g Tofu
  • 150 g ungesüßter Sojajoghurt
  • 1 TL Kala Namak Salz
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver zum Würzen
  • Pflanzenöl zum Anbraten

Um eine Rührei-ähnliche Konsistenz zu erhalten, musst den Tofu mit den mit den Händen zerbröseln. Dann wird er in einer Pfanne mit Öl angebraten und der Sojajoghurt dazu gegeben. Gewürzt wird mit dem Kala Namak Salz und den restlichen Gewürzen. Der Kurkuma gibt die gelbe Farbe.

Veganes 3-Gänge-Menü zu Ostern

Mittags oder abends gibt es bei dir an Ostern ein edles Menü? Auch das ist vegan kein Problem. Wir teilen unsere Ideen für Vorspeise, Hauptspeise und Dessert mit dir.

Karottensuppe

Vorspeise: Vegane Karottensuppe

Auch Karotten spielen beim Osteressen immer wieder eine wichtige Rolle. Sind sie doch angeblich das Lieblingsessen des Osterhasen. Welche Vorspeise wäre also geeigneter als eine leckere Karottensuppe. Das Rezept ist ganz einfach. Du brauchst:

  • 500 g Karotten
  • Eine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Eine Orange
  • 150 ml Kokosmilch
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und Kurkuma zum Würzen

Für die Suppe einfach Zwiebel, Knoblauch und Ingwer kleinschneiden und im Topf mit Öl anschmoren. Die Karotten dazu geben und ebenfalls gut anbraten. Dann die Gemüsebrühe dazu geben, mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen und warten bis die Karotten weichgekocht sind. Nun kommen der Saft der Orange und die Kokosmilch dazu. Alles mit einem Pürierstab fein mixen und zum Beispiel mit ein paar Croutons servieren.

Hauptgang: Spargel mit Räuchertofu, Kartoffeln und veganer Hollandaise

Spargel

Auch Spargel ist ein echter Klassiker an Ostern, kommen zu dieser Zeit doch oft die ersten frischen Stangen in die Geschäfte. Der klassische Spargel mit Sauce Hollandaise, Schinken und Kartoffeln lässt sich glücklicherweise ganz wunderbar veganisieren. Räuchertofu hat, wie der Name schon vermuten lässt, ähnliche Räucheraromen wie Schinken. Für ein intensives Geschmackserlebnis brätst du ihn in einer Pfanne in dünnen Scheiben scharf mit Öl und etwas Salz an. Kartoffeln und Spargel sind ohnehin vegan und können ganz einfach mit etwas Salz gekocht werden. Es empfiehlt sich den Spargel, in einer länglichen Auflaufform im Backofen zuzubereiten. Einfach etwas Wasser in die Form geben und die ganzen Stangen hineinlegen. Auch die vegane Hollandaise geht ganz einfach. Du brauchst:

  • 50 g Margarine
  • 15 g Mehl
  • 150 ml Spargelwasser
  • 150 ml ungesüßte Pflanzenmilch (z.B. Soja oder Hafer)
  • 20 ml Weißwein
  • 1 Teelöffel Senf
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • Kurkuma
  • (Kala Namak Salz)

Wie bei einer traditionellen Hollandaise machst du nun eine Mehlschwitze. Lass also die Margarine in einem Topf schmelzen und rühr schnell das Mehl unter. Achte dabei darauf, dass es nicht klumpt. Nun rührst du nach und nach das Wasser, in dem du den Spargel gekocht hast unter und später die Pflanzenmilch und den Weißwein. Würzen kannst du mit etwas Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Kurkuma sorgt für die gelbliche Farbe und das Kala Namak Salz bringt etwas Ei-Geschmack in die Sauce, falls du den vermissen solltest.

Dessert: Vegane Zitronen Muffins

Zitronen Muffins

Für viele gehört auch ein leckerer Osterkuchen mit zum Osterfest. Warum also nicht beim veganen Ostermenü Dessert und Kuchen verbinden? Hier würde sich natürlich auch wieder ein Karottenkuchen anbieten. Wem die Suppe aber schon genug Karotte für den Tag war, für den sind frische Zitronen Muffins genau das richtige. Dafür brauchst du:

  • 2 Bio-Zitronen (Saft und Schale)
  • 250 g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Bachpulver
  • 75 g Rapsöl
  • 75 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • 75 ml Pflanzendrink
  • 250 g Puderzucker

Zunächst einmal musst du die Schale deiner Zitronen abreiben. Dabei ist es wichtig, dass es sich um eine Bio-Zitrone handelt, damit keine Schadstoffe an der Schale sind. Außerdem musst du sehr vorsichtig abreiben, um nur die oberste gelbe Schicht zu erwischen. Der weiße Teil der Schale schmeckt bitter. Anschließend mischst du die Zitronenschale mit den restlichen trockenen Zutaten außer dem Puderzucker. Der ist für die Glasur. Nun werden die flüssigen Zutaten untergerührt. Dazu zählen neben dem Pflanzendrink, dem Wasser und dem Öl auch der Saft einer der beiden Zitronen.

Die Muffins werden nun im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. eine halbe Stunde gebacken. In der Zeit kannst du die Glasur vorbereiten. Dafür mischst du den Puderzucker mit dem Saft der zweiten Zitrone. Die Glasur wird anschließend auf den abgekühlten Muffins verteilt.

Du willst lieber einen anderen veganen Osterkuchen backen? Hier haben wir ein paar Ideen, die du ebenfalls ganz einfach veganisieren kannst: 

Natürlich kannst du auch viele weitere vegane Rezepte ausprobieren oder sogar deine eigenen kreieren. Damit sie garantiert nicht fad schmecken, haben wir hier ein paar Tipps für dich:

21 geniale Hacks, damit veganes Essen nicht fad schmeckt

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Bildquelle:

istock/Liliboas, IMAGO/Westend61, istock/Jess Ng/EyeEm, istock/Westend61, istock/Barbara Reichardt/EyeEm, istock/Frances Sutherland/EyeEm

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