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Amy Winehouse: Gibt es ein neues Album?
Amy Winehouse: Gibt es ein neues Album?Amy Winehouse starb letztes Jahr tragischerweise an einer Alkoholvergiftung. Inzwischen sind eine Amy Winehouse-CD und ein Buch über die Sängerin erschienen – vielleicht folgt bald ein weiteres Album.
Amy Winehouse war glücklich
Amy Winehouse war glücklichIm Juli letzten Jahres starb Amy Winehouse im Alter von nur 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung. Jetzt verriet ihr Vater Mitch, dass seine Tochter vor ihrem Tod sehr glücklich gewesen sei.
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Amy Winehouse: Denkmal aus Bronze geplantWer demnächst nach Camden fährt, könnte dort auf ein lebensgroßes Denkmal von Amy Winehouse stoßen. Ihr Vater und die Roundhouse Concert Hall wollen der Sängerin auf diese Weise gedenken.
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Amy Winehouse: Ihr Haus wird verkauftKnapp ein Jahr nach dem Tod von Amy Winehouse verkauft ihre Familie nun das Londoner Anwesen der Sängerin. Für 3,4 Millionen Euro soll es den Besitzer wechseln.
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Amy Winehouse: Ihre Eltern sind stolzGestern wurde Amy Winehouse bei den Grammys posthum mit einem der begehrten Awards ausgezeichnet. Ihre Eltern nahmen den Preis für die verstorbene Tochter entgegen.
Amy Winehouse: Verfilmung geplant?
Amy Winehouse: Verfilmung geplant?Gerade feiert Amy Winehouse posthum mit ihrem neuen Album ihren größten Erfolg. Jetzt kursieren Gerüchte, wonach ein Film über die Künstlerin in Planung ist.

Amy Winehouse hat sich mit ihrer einzigartigen Stimme unsterblich gemacht

Amy Winehouse ist ein Name, der auch nach dem Tod der Sängerin noch wiederhallt wie ein Weckruf. Die Soulsängerin starb im Alter von nur 27 Jahren, doch ihr Werk bleibt unvergessen. Doch Amy Winehouse hatte noch andere Seiten als die der tragischen Souldiva – etwa ihre Liebe zur Hiphop Musik, ihre rebellische Teenagerzeit oder die selbstlose Aufopferung für ihre Freunde.

Amy Winehouse ist ein Name, der sich wohl in das Gedächtnis aller Musikliebhaber gebrannt hat, und das spätestens seit ihrem tragischen Tod im Jahr 2011. Doch Amy Winehouse hatte mehr zu bieten als nur das depressive Künstlerdasein, für das sie die meisten in Erinnerung behalten. Wie war die Sängerin privat? Wie lernten ihre Familie und Freunde sie kennen? Und wie bedeutend ist Amy Winehouse wirklich für die Musikbranche?

Amy Winehouse war eine gerade mal 1,60m große Rockröhre, aus der eine Stimme dröhnte, als sei sie schon immer eine der ganz Großen gewesen. Seit dem Release ihres Debütalbums „Frank“ im Jahr 2003 ging es steil bergauf für die quirlige Englängerin. Amy Winehouse hatte schon immer ihren eigenen Kopf: Mit 13 Jahren bekam sie erste Gitarre und träumte nicht wie ihre Klassenkameradinnen von Prinzessinnenkronen oder vielen Kindern, sondern wollte Kellnerin werden – Kellnerin auf Rollschuhen, wie sie es in den Filmen gesehen und stets so bewundert hatte. Nur ein Jahr darauf flog Amy Winehouse von der Schule. Der Grund: Das neue Nasenpiercing und unangebrachtes Verhalten. Doch Amy Winehouse sah den Rauswurf als Wink des Schicksals und widmete sich fortan ihrer Musikkarriere – einen Schulabschluss hat sie nie nachgeholt.

Amy Winehouse: Sie brach mit 14 Jahren die Schule ab

Ihre jüdische Familie gab Amy Winehouse ein Interesse für Jazzmusik mit, dass sie nie ablegen würde. Sie hörte voller Begeisterung die alten Meister wie Carol King, Mahalia Jackson und Miles Davis, doch auch den großen Hip Hoppern, wie etwa Busta Rhymes und Nas, galt ihre Musikliebe. Mit gerade einmal 20 Jahren gelang Amy Winehouse mit ihrem Debütalbum der Durchbruch, der ihr Leben schlagartig veränderte. Sie nahm radikal ab und machte den sogenannten Beehive zu ihrem Markenzeichen: Eine auftoupierte Turmfrisur, die manchmal bis zu 15cm hoch war. Drei Grammys in nur einem Jahr machten sie zur weltweit gefeierten Ikone und Muse von Chanel-Designer Karl Lagerfeld, obwohl sie sich nie als solche sah: „Ich ziehe mich nur an wie jemand aus den 50ern. Wie ein jüdischer Mann vielleicht“, sagte Amy Winehouse selbst einmal zu diesem Thema.

Amy Winehouse und Blake Fielder-Civil: Eine verhängnisvoller Affäre

Nur kurz darauf lernte sie die Liebe ihres Lebens kennen: Den Musiker Blake Fielder-Civil. Die beiden zogen durch die Clubs und Amy Winehouse probierte Neues aus – darunter auch die Drogen, die ihr später zum Verhängnis werden sollten. 2007 heirateten sie heimlich in Miami, um nur kurz darauf in Norwegen wegen Drogenbesitzes verhaftet zu werden. Als ihr Management sie aufforderte, einen Entzug zu machen, schrieb sie trotzig den Song „Rehab“, in dem sie es verneint, in eine Klinik zu gehen. Der Song wurde ein Welthit. Doch obwohl sie sich immer weigerte, sich behandeln zu lassen, legte sie andere Maßstäbe für ihre Freunde an: Für ihren Freund und Stylisten Alex Foden, der schwer drogenabhängig war, bezahlte Amy Winehouse über 200.000 US-$, um ihm eine Therapie in einer exzellenten Entzugsklinik zu ermöglichen.

Amy Winehouse verweigerte den Drogenentzug und schrieb den Song „Rehab”

Amy Winehouse galt trotz ihrer Drogenabhängigkeit als Liebling der Branche. Bryan Adams schrieb einen Song nur für die junge Künstlerin: „Flower Grown Wild“ sollte ihr helfen, die Drogen zu überwinden, was ihr jedoch nicht gelang. Noch heute sagt außerdem Lady Gaga, Amy Winehouse habe ihr mit ihrer Exzentrik den Weg geebnet. Am 23. Juli 2011 starb Amy Winehouse in ihrem Haus in London an einer Alkoholvergiftung. Carole Kings „So Far Away“ war seit ihrer Kindheit das Lieblingslied von Amy Winehouse. Ihre Freunde und Familie sangen es für sie am Tag ihrer Beerdigung.

Amy Winehouse ist in den Köpfen ihrer Fans lebendig wie nie zuvor – und das gilt auch für ihren Ruf als Musiklegende. Solange sie noch im Radio „He’s tried to make me go to rehab, I won’t go, go, go“ singt, bleibt sie unvergessen.