Viele junge Mädchen träumen davon, einmal eine Prinzessin zu werden. Charlotte Casiraghi hätte die besten Voraussetzungen dazu: Sie ist schön, reich und Spross einer regierenden Fürstenfamilie. Eine Prinzessin möchte die schöne Monegassin aber nicht sein. Nur repräsentative royale Aufgaben zu übernehmen, das ist der ehrgeizigen jungen Frau in ihrem Leben zu wenig. Charlotte Casiraghi geht deshalb lieber ihre eigenen Wege.

Charlotte Marie Pomeline Casiraghi, geboren am 3. August 1986, hätte aufgrund ihres Genpools die besten Voraussetzungen, das glamouröse Leben einer Prinzessin zu führen. Sie ist die Tochter von Caroline Prinzessin von Hannover und somit Enkelin von Fürst Rainier III. und der Hollywood-Ikone Grace Kelly. Ihr Vater ist der italienische Sportler und Geschäftsmann Stefano Casiraghi, der bei einem tragischen Motorbootrennen ums Leben kam, als Charlotte gerade mal vier Jahre alt war. Sie hat zwei Brüder, Andrea und Pierre Casiraghi, und eine Halbschwester, Prinzessin Alexandra von Hannover.

Charlotte Casiraghi wächst fern von Monaco auf
Die kleine Charlotte Casiraghi wächst fern der Glamour-Welt Monacos auf. Ihre Mutter zieht es nach dem frühen Tod des Vaters nach Südfrankreich, wo das kleine Mädchen nach dem schweren Verlust abgeschirmt vor den Augen der Öffentlichkeit aufwachsen kann. Nach der Hochzeit der Mutter mit Prinz Ernst August von Hannover zieht die Familie in die Nähe von Paris. Trotz ihrer noblen Herkunft wächst Charlotte Casiraghi ganz normal auf und besucht eine staatliche Schule. Man munkelt, sie habe nach ihrem Schulabschluss an der berühmten Sorbonne einen Bachelor in Philosophie gemacht – bestätigt ist das, wie so vieles aus ihrem Leben, aber nicht. Denn ihre Mutter kämpfte mit allen Mitteln dafür, die Privatsphäre der Familie zu schützen – und so liegt die Jugend von Charlotte Casiraghi vor den Augen der Öffentlichkeit weitgehend im Dunkeln.

Charlotte Casiraghi tritt ans Licht der Öffentlichkeit
Aus dem schüchternen kleinen Mädchen ist mittlerweile eine schöne junge Frau geworden, die aus dem Schatten heraus ins Rampenlicht getreten ist. Seitdem liegt die Welt der schönen Monegassin, die mit ihrem Stil und ihrem eleganten Auftreten Medien und Größen der Showwelt begeistert, zu Füßen. Laut „Vanity Fair“ zählt die modebegeisterte Charlotte Casiraghi zu den bestangezogenen Frauen der Welt. Viele sehen in ihr bereits das Ebenbild ihrer berühmten Großmutter, Stilikone Fürstin Grazia Patrizia, die vor ihrer Heirat mit Fürst Rainier unter dem Namen Grace Kelly zur Hollywoodlegende wurde. Allen öffentlichen Auftritten zum Trotz, ihr Privatleben will Charlotte Casiraghi weiterhin beschützt wissen. Dass sich die Regenbogenpresse für ihr Privatleben interessiert, passt der resoluten jungen Frau deshalb überhaupt nicht. Während sich andere Prominente damit zufrieden geben, dass aufdringliche Paparazzi mit millionenschweren Schadensersatzklagen überzogen werden, will Charlotte Casiraghi die lästigen Anhängsel am liebsten gleich hinter schwedischen Gardinen sehen.

Charlotte Casiraghi – Die monegassische Pippa Middleton!
Auf ihr Image bedacht, sucht sich Charlotte Casiraghi ihre öffentlichen Auftritte mit Umsicht aus. Gilt die Monegassin, die einer internationalen Jetset Clique angehört und Stella McCartney zu ihren Freundinnen zählt, doch mittlerweile – ohne es zu wollen – als It-Girl am Societyhimmel. Manche nennen sie gar die monegassische Antwort auf Pippa Middleton, die neue Royal Hotness, die bei der Hochzeit von Fürst Albert mit Charlene Wittstock alle Blicke auf sich zog und mit ihrem Aussehen sogar der Braut die Schau stahl. Royal Hotness – ein Titel, der der schönen Charlotte sicherlich nicht passen wird – Charlotte Casiraghi ist längst in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten und verklagt rigoros bunte Blätter, die sie als „Party-Prinzessin“ bezeichnen. Denn die ehrgeizige Charlotte Casiraghi möchte, dass man in ihr mehr sieht, als ein royales Püppchen.

Charlotte Casiraghi will keine Prinzessin sein
Offiziell trägt Charlotte Casiraghi keinen Adelstitel – nicht, weil sie keinen Anspruch darauf hätte, sondern weil ihre Mutter es einst so bestimmte. Als Nichte von Fürst Albert und Nummer vier der Thronfolge Monacos lebt sie aber auch ohne offiziellen Titel das glamouröse Leben einer Prinzessin. Damit ist Charlotte Casiraghi allerdings nicht besonders glücklich. In den wenigen Interviews, die sie gibt, beharrt sie darauf, lediglich die „Nichte eines Staatschefs“ und keine Prinzessin zu sein. Denn Charlotte Casiraghi will mehr aus ihrem Leben machen, als lächelnd den kleinen Fürstenstaat an der Côte d’Azur zu repräsentieren.

Charlotte Casiraghi steht auf eigenen Füßen
Obwohl sie als Mitglied der monegassischen Herrscherfamilie eigentlich nicht arbeiten müsste, zieht Charlotte Casiraghi es vor, ihr eigenes Geld zu verdienen. Aus ihrer privilegierten Stellung heraus ist sie kreativ geworden: So verdient die passionierte Turnierreiterin ihr Geld unter anderem als Model für Gucci Reitbekleidung, ist Mitbegründerin der Zeitschrift „Ever Manifesto“, arbeitet als freie Journalistin und engagiert sich für die Stiftung ihrer Großmutter, die Princess Grace Foundation, die künstlerische Talente fördert. In der Septemberausgabe 2011 zierte Charlotte Casiraghi das Cover der französischen „Vogue“, auf dem 1979 bereits ihre Mutter zu sehen war. Im Inneren des Heftes ist eine ganze Fotostrecke mit dem schönen Grimaldi Spross zu bewundern. Vor der Kamera des Star-Fotografen Mario Testino verwandelte sich die hübsche Monegassin sowohl in einen unschuldigen Engel als auch in eine gefährliche Femme Fatale. Nur bei einem Motiv soll sich Charlotte Casiraghi dem Fotograf strikt verweigert haben – als dieser aus ihr eine Prinzessin machen wollte.

Die scheue Charlotte Casiraghi hat sich aus der Deckung gewagt und ist inzwischen ins Licht der Öffentlichkeit getreten, um der Welt zu zeigen, dass sie mehr ist als eine royale Repräsentantin. Im Gegensatz zu „echten“ europäischen Prinzessinnen will sie nicht aufs Repräsentieren festgelegt sein – Charlotte Casiraghi möchte für etwas Eigenes stehen. Lassen wir uns überraschen, wohin die Reise für den ambitionierten Grimaldi Spross in Zukunft gehen wird!