Tom Cruise: Hat seine Religion seiner Karriere geschadet?

Dass Tom Cruise seine Liebe und Zugehörigkeit zur umstrittenen Glaubensgemeinschaft Scientology stets offen nach außen trägt, ist vielen ein Dorn im Auge. Und auch seine ehemalige Presseagentin war davon alles andere als begeistert.

Tom Cruise ist ein Scientology-Mitglied

Tom Cruise steht zu seinem Glauben

Zum Job eines guten Presseagenten gehört es, den prominenten Klienten der Presse gegenüber zu vertreten und ihn zu beraten, wie er sich selbst in der Öffentlichkeit darstellt. In Hollywood ist Image alles – und das von Tom Cruise hat in den letzten Jahren ganz schön gelitten, auch weil er bei seinen PR-Auftritten immer wieder Werbung für Scientology gemacht hat.
Wie die frühere Presseagentin von Tom Cruise, Pat Kingsley, nun „The Hollywood Reporter“ gegenüber verriet, musste sie den Schauspieler das ein oder andere Mal darauf hinweisen, nicht so viel über die umstrittene Glaubensgemeinschaft zu sprechen. „Ich hatte diese Unterhaltung mit Tom, dass er da etwas gelassener angehen sollte“, so die heute 81-Jährige, die seit den frühen 1990ern bei Tom Cruise angestellt war. Und der Hollywood-Star soll es damals auch begriffen haben: „[Ich sagte:]`Scientology ist in Ordnung. Du willst für Scientology eine Tour machen? Mach eine Tour für Scientology. Aber Warner Brothers sponsert diese Tour.` Das war für `The Last Samurai`. Er hat weder Ja oder Nein gesagt, erwähnte während der Promotour in Europa Scientology mit keinem Wort.“

Tom Cruise war ein guter Boss

Pat Kingsley betreut Tom Cruise auf dem roten Teppich

Pat Kingsley bei ihrem Job

Pat Kingsley gab ihren Job bei Tom Cruise 2004 laut eigener Aussage auch deshalb auf, weil seine religiösen Überzeugungen immer größeren Einfluss auf ihre professionelle Zusammenarbeit hatten. Außerdem wollte der Schauspieler bei den Entscheidungen, die seine Karriere betrafen „persönlicher beteiligt“ sein, erklärte Pat Kingsley „The Hollywood Reporter“ gegenüber und erzählte weiter, dass ihre Beziehung zu dem Hollywood-Star keine rein berufliche war – er habe sich stets als guter Boss gezeigt und kam sogar zur Hochzeit ihrer Tochter. Die Wege der beiden trennte sich im Mai 2004 und laut der Ex-Agentin haben sie sich seitdem nicht mehr oft gesehen. Doch sie hat immer noch nur Gutes über ihn zu sagen: „Tom Cruise war ein Prinz“.

Vielleicht hätte Tom Cruise mehr auf den Ratschlag seiner Agentin hören sollen: Religion ist unserer Meinung nach eine rein private Angelegenheit und sollte bei der Werbung für Blockbuster, wie Tom Cruise sie früher gedreht hat, eigentlich keine Rolle spielen.

Bilderquelle: Getty Images / Stuart C. Wilson / LUCY NICHOLSON/AFP

Topics:

Tom Cruise


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • Ninabaer am 13.12.2013 um 13:31 Uhr

    ich denke Scientology war für viele ein Grund sich von Tom Cruise abzuwenden, er hätte es echt lieber privat halten sollen

    Antworten