Céline Dion, eigentlich Céline Marie Claudette Dion, ist eine kanadische Sängerin, die mit 250 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt zählt. Als jüngste von 14 Kindern wuchs Céline in eher ärmlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater, ein ehemaliger Waldarbeiter, machte sich später mit einem Hotel selbstständig. Céline Dions Mutter und ihr Bruder Jacques komponierten 1980 das Lied „Ce n’étatit qu’un reve“, welches sie dem Manager René Angélil schickten. Dieser entdeckte ihr Talent und finanzierte ihr erstes Album. 1981 veröffentlichte Céline Dion ihre erste Langspielplatte in französisch, ihrer Muttersprache. In Québec wurde Dion damit zum Star. 1982 nahm Céline Dion für Frankreich am World Popular Song Festival teil und gewann in der Kategorie „Best Song Award“. Damit wurde Céline Dion auch außerhalb Kanadas einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Fünf Jahre später erhielt Dion für ihr Album Incognito in Kanada Doppelplatin. 1988 nahm Céline Dion am Eurovison Song Contest teil womit ihr auch international der Durchbruch gelang. Mit nur 20 Jahren und 14 Alben später, veröffentlichte Céline Dion 1990 in Kanada ihr erstes englischsprachiges Album. Célin Dion sah sich aber nie als englischsprachige Sängerin. Die bewies sie auch, als die Sängerin den Preis für die beste „Englischsprachige Sängerin“ erhalten sollte. Diesen lehnte Dion mit der Begründung ab, sie sei eine französischsprachige Sängerin. Der eigentliche weltweite Durchbruch gelang Céline Dion allerdings erst 1992 im Duett mit Peabo Bryson und dem Titelsong „Beauty and the Beast“ zu dem gleichnamigen Disney-Film. Nach vielen produzierten Singles und Alben, ihrem Aufstieg zum Weltstar nahm sich Céline Dion 1999 eine längere Auszeit. 2002 kehrte der Weltstar mit dem Album „A New Day Has Come“ zurück, das mit Platz 1 in 17 Ländern zeigte, dass sie anknüpfen konnte, wo sie aufgehört hatte. Auch privat lief es für Céline Dion gut. 1994 heiratete sie den 26 Jahre älteren René Angélil. Zusammen haben sie drei Söhne.