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Zooey Deschanel singt wieder
Zooey Deschanel singt wiederGemeinsam mit M. Ward hat Zooey Deschanel ihr mittlerweile fünftes Album aufgenommen. Am 5. Dezember erscheint „Classics“.

Zooey Deschanel wurde oftmals mit Katy Perry verglichen, was sehr schade ist, weil die 1,68 Meter große Brünette genügend vorzuweisen hat. Neben der Schauspielerei widmet sie sich hingebungsvoll der Musik, betreibt eine Unterhaltungswebsite und designt Mode mit Tommy Hilfiger zusammen. Bereits in der Highschool nähte sie sich ihre Kleidungsstücke – am liebsten Kleider – selbst. Warum sie in den Medien als „It-Girl“ bezeichnet wird, ist ihr hingegen ein Rätsel: „Was ist überhaupt dieses It?“ Das Aussehen von Zooey Deschanel gab jedenfalls bereits Anlass, sie mit den Ikonen der Goldenen Ära des Films in den 1950er Jahren zu vergleichen.

Wie bei vielen Hollywoodstars wurde auch Zooey Deschanel das Schauspielergen bereits in die Wiege gelegt. Ihr Vater Caleb ist ein Oscar-nominierter Kameramann und Produzent und sowohl ihre Mutter Mary Jo als auch die ältere Schwester Emily sind Schauspielerinnen. Ihre Vorfahren kommen aus Frankreich, der Schweiz, Holland, England und Irland – eine sehr interessante Mischung. Zooeys außergewöhnlicher Vorname wurde dem 1961 erschienenen Roman „Franny and Zooey“ von J.D. Salinger entnommen. Liebestechnisch lief es bei Zooey Deschanel bisher skandalfrei. 2009 heiratete sie den „Death Cab for Cutie“-Frontmann Ben Gibbard, doch schon zwei Jahre später trennte sich das Paar aufgrund von „unüberbrückbaren Differenzen“. Schließlich reichten die beiden die Scheidung ein, die am 12. Dezember 2012 von einem Gericht in Los Angeles vollzogen wurde. Aktuell ist sie mit dem Drehbuchautor Jamie Linden zusammen.

Zooey Deschanel wurde in der Schule gemobbt

Geboren am 17. Januar 1980 in Los Angeles, musste Zooey Claire Deschanel aufgrund der Arbeit ihres Vaters oft umherreisen. In einem Interview gestand sie später, dass sie das Reisen gehasst habe: „Ich bin sehr froh über die Erfahrung, aber damals habe ich mich so schlecht gefühlt, dass ich meine Freunde in Los Angeles zurücklassen und an Orten bleiben musste, an denen es kein Essen gab, das ich mag, oder Sachen, an die ich gewöhnt war.“ Zooey Deschanel besuchte in Santa Monica die „Crossroads School for Arts and Sciences“, wo sie die Schauspieler Kate Hudson und Jake Gyllenhaal kennenlernte. Trotz einiger Freunde war sie eine Außenseiterin und beschreibt ihre Schulzeit als sehr hart: „Die Mädchen haben mir ins Gesicht gespuckt. Die Leute waren so gemein zu mir, ich habe jeden Tag geheult!“ Ablenkung fand „Zuzu“ in der Musik. Sie sang während ihrer gesamten Schulzeit und strebte eine Musical- und Theaterkarriere an. Im Sommerferienlager für Darstellende Künste in New York bildete sie ihre Stärken weiter aus.

Zooey Deschanel begann ihre Karriere recht früh

Bereits mit süßen 17 Jahren stand Zooey Deschanel für eine Episode der Fernsehserie „Veronica“ vor der Kamera. Ihre Nebenrolle in „Dr. Mumford“ bewegte sie schließlich dazu, ihr Studium an der Northwestern University nach nur neun Monaten hinzuschmeißen und hauptberuflich Schauspielerin zu werden. Bereits im Musikvideo zur Single „She’s Got Issues“ der Punkband „The Offspring“ stach Zooey Deschanel mit knallroter Bob-Frisur hervor. Gemeinsam mit ihrer Schulfreundin Kate Hudson drehte sie im Jahr 2000 den Film „Almost Famous – Fast berühmt“. Nach Zooey Auftritt als gelangweilte Supermarktkassiererin im Independentfilm „The Good Girl“, schrieb die Zeitung „New York Times“ Ende 2002, dass Zooey Deschanel „eine von Hollywoods gefragtesten Jungschauspielern“ sei und auch die „Los Angeles Times“ bezeichnete sie aufgrund ihrer „ausdruckslosen, sarkastischen Darbietungen“ als einen „Typ mit hohem Wiedererkennungswert“. Der plötzliche Rummel um ihre Person war Zooey Deschanel allerdings nicht geheuer. „Viele der Rollen, die ich spiele, sind nur eine Idealvorstellung irgendeines besten Freundes, und ich hatte nicht einmal viele Freunde. In der Highschool war ich die ganze Zeit zu Hause, ich weiß also gar nicht, warum ich jetzt jedermanns beste Freundin bin.“

Zooey Deschanel erregt die Aufmerksamkeit der Filmkritiker

Aber an kleineren Engagements oder unbekannten Filmen hat sich Zooey Deschanel noch nie gestört. „Es geht nicht ums Geld. Ich will lieber in Filmen mitspielen, die vielleicht nicht jeder sieht, aber deren Skripte ich super finde“, erklärte sie in einem Interview. Nach einigen Gastauftritten in Serien und Kurzfilmen spielte die Brünette 2003 ihre erste Hauptrolle in „All the Real Girls“. Für ihre Darstellung der Noel, einer 18-jährigen Jungfrau, die eine lebensverändernde Beziehung mit einem ziellosen 22-Jährigen hat, erhielt sie viel Lob von den Kritikern. Beim Mar Del Plata Film Festival wurde sie dafür sogar als beste Schauspielerin ausgezeichnet und bekam zudem eine Nominierung für den Independent Spirit Award. Im Laufe der Jahre spielte sie an der Seite von vielen bekannten Namen wie Will Farrell in „Buddy – Der Weihnachtself“, als Mitbewohnerin von Sarah Jessica Parker in „Zum Ausziehen verführt“, mit Brad Pitt im Westerndrama „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ sowie mit Jim Carrey in „Der Ja-Sager“. Die volle Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erlange Zooey Deschanel 2009 mit ihrer Rolle der Summer Finn im Independent-Liebesfilm „(500) Days of Summer“. An der Seite von Joseph Gordon-Levitt spielte Zooey Deschanel sehr überzeugend eine junge Frau, die nicht an die große Liebe oder Beziehungen glaubt, und erhielt dafür eine Nominierung für den Satellite Award als beste Hauptdarstellerin.

Zooey Deschanel ist das „New Girl“

Seit 2011 spielt Zooey Deschanel die Titelfigur „Jess“ in der Fox-Sitcom „New Girl“, für die sie unter anderem eine Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin in einer Serie erhielt. Die Comedy-Serie handelt vom Leben der sympathisch-verrückten Highschool-Lehrerin Jessica Day, die ihre drei männlichen Mitbewohnern mit ihrer chaotischen Art gehörig auf Trab hält. Am Set der Show verhält sie sich entgegen ihrer Rolle jedoch ganz professionell und erscheint immer als Allererste. Die Titelmelodie der Serie, „Hey Girl“, schrieb und sang die Schauspielerin übrigens selbst.

Zooey Deschanel macht auch Musik

Seit 2001 tritt Zooey Deschanel zusammen mit ihrer Schauspielkollegin Samantha Shelton als Kabarett-Gruppe „If All the Stars Were Pretty Babies“sporadisch in Los Angeles und Umgebung auf. Zusammen mit dem Musiker M. Ward bildet sie seit 2006 zudem das Indie-Duo „She & Him“, in dem sie nicht nur singt, sondern auch Klavier, Schlagzeug, Banjo und Ukulele spielt. Das Debütalbum der beiden wurde im März 2008 unter dem Namen „Volume One“ veröffentlicht. „Volume Two“, „Volume Three“ sowie ein Weihnachtsalbum namens „A Very She & Him Christmas“ folgten wenig später. 2011 gründete Zooey Deschanel zusammen mit Produzentin Sophia Rossi und Autorin Molly McAleer die Unterhaltungswebsite HelloGiggles.com, die sich vorwiegend an ein weibliches Publikum richtet. Und auch mit einem berühmten Superstar stand sie schon im Studio. Der Musiker Prince nahm mit ihr 2014 die Single „Fallinlove2nite“ auf.

Das wusstest Du bestimmt noch nicht über Zooey Deschanel

Da Zooey Deschanel allergisch auf Eier, Milchprodukte und Weizengluten ist, lebte sie lange Zeit vegan. In einem 2010 erschienenen Interview mit dem „Health Magazine“ äußerte sie, dass sie damit aufhören musste, weil es als Veganer schwer sei, gesund zu bleiben.

Zooey Deschanel gab einmal zu, dass ihr in ihrer Kindheit bewusst wurde, dass sie niemals die Schönste im Raum sein könne, weil es so viele hübsche Mädchen in Los Angeles gab, und sie sich darum stets mehr auf ihre Persönlichkeit, als auf ihr Aussehen konzentrierte. Glück für sie, dass sie heute nicht nur sympathisch und bodenständig – bis vor kurzem fuhr sie noch den alten Volvo ihrer Mutter – ,sondern auch wunderschön ist. Mit ihrer brünetten Mähne, dem Pony und den stahlblauen Augen ragt sie aus der Menge von 08/15-Frauen heraus. Ihre Vorbildfunktion blieb auch von Präsident Barack Obama nicht unbemerkt. Höchstpersönlich schrieb dieser ihr zu ihrem 32. Geburtstag eine Karte und dankte ihr, dass sie junge Frauen dazu ermutigt und dabei unterstützt, in den USA etwas zu verändern.