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Video für Erhalt der Hebammen

Video warnt vor dem Ende der Haftpflichtversicherung für Hebammen

Am 16. Juli 2016 endet die Haftpflichtversicherung für Hebammen. Für die Hebammen bedeutet das, dass sie ab diesem Datum ihren Beruf nicht mehr ausüben dürfen, weil sie sich sonst strafbar machen würden. Die Elterninitiative „Familien fordern Hebammen“ Jena/Weimar hat daher ein Video auf Youtube online gestellt, um auf die Folgen der Einstellung der Haftpflichtversicherung für Hebammen aufmerksam zu machen.

Der Zeichentrickfilm mit dem Titel „Das ist ... ein Aufklärungsfilm. Die Haftpflichtproblematik und ihre Bedeutung für uns Eltern“ startet mit drei Fallbeispielen von schwangeren Frauen, die sich in der Schwangerschaft Rat von ihren Hebammen holen. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Haftpflichtversicherung für Hebammen noch, sodass sich die Hebammen der Sorgen und Probleme der Schwangeren annehmen und ihnen auch nach der Geburt helfend zur Seite stehen können. Damit tragen sie wesentlich zur seelischen und körperlichen Gesundheit der Mütter und Babys bei. Anschließend stellt der Film wieder drei schwangere Frauen mit den gleichen Sorgen und Nöten vor. Auch sie fragen sich, ob sie während der Schwangerschaft alles richtig machen. Die Hebammen können diesen Frauen jedoch nicht weiterhelfen, weil sie ihren Beruf aufgrund der Einstellung der Haftpflichtversicherung für Hebammen aufgeben mussten. Der Film stellt dar, dass die Frauen nun mit ihren Problemen alleine gelassen werden und sich ihre Sorgen nicht nur negativ auf ihre eigene psychische Gesundheit auswirken, sondern auch das Wohlbefinden ihrer Babys beeinträchtigen.

Das Ende der Haftpflichtversicherung für Hebammen

Die Hebammen leiden, wie das Internetportal Sueddeutsche.de berichtet, schon seit Jahren unter dem rasenden Anstieg der Prämien für ihre Haftpflichtversicherung. Die Versicherung springt ein, wenn ein Kind durch den Fehler einer Hebamme bei der Geburt zu Schaden kommt. Der Anstieg der Zahlungen für die Haftpflichtversicherungen der Hebammen liegt nicht daran, dass die Hebammen nachlässiger arbeiten, sondern ist darauf zurückzuführen, dass Gerichte den geschädigten Babys ein immer höheres Schmerzensgeld zusprechen. Da solche Geburtsfehler noch 30 Jahre später eingeklagt werden können, wurde den Versicherungen die Absicherung der Hebammen zu heikel. Daher wird ab Sommer 2016 die Haftpflichtversicherung für Hebammen eingestellt.

Einsatz gegen die Beendigung der Haftpflichtversicherung für Hebammen

Haftpflichtversicherung für Hebammen - Screenshot aus Youtube-Video
Dieses Video erklärt, was es mit der Abschaffung der Haftpflichtversicherung für Hebammen auf sich hat

Der Film ruft dazu auf, sich gegen die Beendigung der Haftpflichtversicherung für Hebammen einzusetzen, und zeigt verschiedene Wege auf, wie die Bürger sich engagieren können. Auf der Internetseite www.change.org/hebamme gibt es eine Petition, die den Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe dazu auffordert, das für Sommer 2016 geplante Ende der Haftpflichtversicherung der Hebammen zu verhindern und den Berufsstand der Hebammen somit zu retten. Des Weiteren macht das Video auf die Website www.hebammenunterstützung.de/mach-was aufmerksam. Diese Internetseite informiert über aktuelle Aktionen rund um die Unterstützung der Hebammen, wie z.B. die Teilnahme an Demonstrationen oder das Verteilen von Unterschriftenlisten.

Mit einem Youtube-Video kämpft eine Elterninitiative aus Weimar gegen das Ende der Haftpflichtversicherung für Hebammen. Das Video macht über die Folgen einer Einstellung der Versicherung aufmerksam und zeigt verschiedene Möglichkeiten, die Hebammen zu unterstützen und sich für die Erhaltung der Haftpflichtversicherung für Hebammen zu engagieren.

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