Missbrauch verhindern

In Leipzig startet am 20.10. das Forschungs- und Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Gezielte Therapie soll Missbrauch durch Pädophile im Vorfeld verhindern.

Projekt gegen Missbrauch

Anlaufstelle für Missbrauchs-Prävention bietet Therapie für Pädophile

Bei der Initiative „Kein Täter werden“ des Präventionsprojektes „Dunkelfeld“ geht es um die Verhinderung von Missbrauch an Kindern sowie der Nutzung von Kinderpornografie. Das Projekt betreut bereits Anlaufstellen in Berlin, Kiel und Regensburg. Am 20.10. öffnet nun auch im Universitätsklinikum Leipzig eine Ambulanz.

Neigungen erkennen – Missbrauch vorbeugen

Das Projekt bietet Männern mit pädophilen Neigungen die Möglichkeit zu kostenloser und schweigepflichtgeschützter Therapie. In der Therapie wird Betroffenen Hilfe angeboten, um einen Missbrauch an Kindern, ob direkt oder durch Konsum von Kinderpornografie, zu verhindern. Das Angebot richtet sich an Männer die eine sexuelle Neigung zu Kindern verspüren und fürchten in Zukunft einen Missbrauch zu begehen. Aber auch Männer die bereits einen Missbrauch begangen haben, aber nicht mehr in einem laufenden Verfahren eingebunden sind, können sich an die Ambulanz wenden.

Missbrauchs-Prävention wird wissenschaftlich analysiert

Die Ergebnisse des Projektes werden systematisch zusammengetragen und ausgewertet. Ziel ist es, durch die Ergebnisse zu beweisen, dass sich der Missbrauch durch Menschen mit pädophilen Neigungen durch sachverständige Therapie verhindern lässt. Des Weiteren schließt das Projekt eine Lücke in der Missbrauchs-Prävention, die sich bisher vor allem an die potentiellen Opfer richtet.

Hat dir der Artikel gefallen?
0
0

Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?